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Author Topic: Welche Corporation ist an anfälligsten für die Dunkle Symmetrie  (Read 2699 times)
UraYagyu
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« on: November 23, 2006, 12:03:16 AM »

Meiner Meinung nach liegt Imperial da an erster Stelle, schließlich haben sie der Menschheit mit der Erforschung des Siegels keine Wohltat zugefügt. Vielleicht verspürten sie sogar einen Drang ins weite All hinauszuziehen, der jetzt als unnatürlich enttarnt wurde. Dann kommt aus nahe liegenden Gründen wohl Cybertronic. Soviel Technik kann nur häretisch sein.
Und zu guter Letzt die Jungs von Capitol. Einfach weil ich sie nicht mag. Das mag wohl daran liegen das sie ziemlich nach dem amerikanischen Vorbild zusammengeschustert wurden, und sie deshalb massive Image Probleme bei mir haben.
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Fetzenbankert
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« Reply #1 on: November 23, 2006, 11:56:43 AM »

Da muß ich dir eindeutig widersprechen: nicht nur offiziell ist Imperial am wenigsten für die Dunkle Symmetrie anfällig, sondern auch aus folgenden Gründen:
1) Imperial ist als der zweitkleinste Konzern besonders durch die Angriffe, Zerschlagung und Übernahme durch einen anderen Konzern gefährdet. Jegliche innere Instabilität bedeutet daher eine enorme Gefährdung für den gesamten Konzern (v.a. seit dem Sad Struggle) und hat Prioritätsstufe 1: d.h. die Quelle wird sofort ausgeforscht und vernichtet.
2) man kann so ziemlich in jedem Sourcebook nachlesen, wie treue und teilweise fast schon fanatische Anhänger der Bruderschaft die Imperials sind. Seit der Entdeckung der Stahltafel auf dem Pluto und später der Zitadelle auf Nero und der damit verbundenen Entfesselung der Dunklen Legion fühlt der gesamte Konzern kollektiv die Schuld und die Schande auf seinen Schultern. Die "Vergangenheitsbewältigung" ist eines der wichtigsten Themen im Konzern. Vielleicht ist der Vergleich mit Deutschland/Österreich und den Nazis zwar weit hergeholt, aber trotzdem zulässig: wir haben historisch gesehen viel Schuld auf uns geladen, aber gerade deswegen funktionieren bei uns die gesellschaftlichen Mechanismen gegen Faschismus besonders gut.
3) Imperial hat als einziger Konzern Spezialtruppen aufgestellt, die explizit nur oder hauptsächlich gegen die DL oder Truppen der Dunklen Symmetrie eingesetzt werden (Blood Berets). Dies ist mir von keinem anderen Konzern bekannt. Ebenso haben sich ganze Clans dem Kampf gegen die Dunkle Legion verschrieben.
Ich denke damit ist eindeutig belegt, daß Imperial, wenn es schon nicht an letzter Stelle gereiht werden sollte, dann zumindest unter den am wenigsten gefährdeten Konzernen zu finden ist.
« Last Edit: November 23, 2006, 02:07:16 PM by Fetzenbankert » Logged

Ich kann mir eine Welt vorstellen ohne Krieg, eine Welt ohne Hass. Und ich kann mir vorstellen, wie wir diese Welt angreifen, weil die Typen es niemals erwarten würden.
Fetzenbankert
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« Reply #2 on: November 23, 2006, 04:20:25 PM »

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Laut offiziellem Regelwerk ist dies Bauhaus. Warum? Das bleibt auch mir ein Rätsel. Die Begründung erscheint mir etwas verworren, auf der einen Seite werden die großen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Bevölkerungsschichten und der damit verbundenen Unzufriedenheit der armen Anteile aufgeführt, auf der anderen Seite sind es aber auch die Adelshäuser selber, die leicht der Dunklen Symmetrie anheimfallen. Aber gleichzeitig ist Bauhaus mit Imperial der stärkste Unterstützer der Bruderschaft, die meisten Kardinäle kamen aus Bauhaus. Also, eigenartiger und widersprüchlicher gehts in meinen Augen fast gar nicht.
Ich habe diesbezüglich einen völlig andere Theorie: CAPITOL. Warum (eines noch vorweg: der Einfachheit halber setze ich Capitol größtenteils mit den USA gleich, ich denke, das ist durchaus im Sinne der Erfinder von MC):

1) dieser Konzern ist der einzige, der dem uneingeschränkten und deregulierten Kapitalismus fröhnt. Entgegen allen anderen Konzernen gibt es kein soziales Netz, keine staatliche Fürsorge (oder zumindest nur eine minimale) und keinen allgemein unbeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. Der Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt ist enorm, die Anforderungen an die fachliche Qualifikation werden immer höher geschraubt, während das Lohnniveau sinkt. Wer hier durchs berufliche Netz fällt, landet in der Gosse oder sogar noch darunter. Und damit in der riesigen Menge an Ausgestossenen der Gesellschaft, die keiner haben will.

2) allzuoft wird das Ideal und die Illusion geschürt: "Vom Tellerwäscher zum Millionär." Doch die Realität sieht anders aus. Auf wenige einzelne, die es tatsächlich schaffen sich aus armen Verhältnissen emporzuarbeiten, kommt eine riesige Armee an hart schuftenden Arbeitern, die es nie schaffen ihrer Gesellschaftsschichte zu entfliehen:
Quote
Wikipedia:
Diese Handlungsmuster geben dem Armen die Hoffnung, reich und berühmt zu werden. Sie sind am verbreitetsten in Gesellschaften wie den USA, wo der Glaube an die Chance des sozialen Aufstieges in eine andere Gesellschaftsschicht einen entscheidenden Teil des Nationalbewusstseins ausmacht. Nach der Studie "Understanding Mobility in America" des Ökonomen Tom Hertz von der American University ist die soziale Mobilität in den USA jedoch deutlich geringer als in vielen anderen Ländern. Wer arm ist, bleibt in aller Regel arm, wer in der unteren sozialen Schicht geboren wird, hat seinen Untersuchungen nach kaum eine Chance aufzusteigen.

Quote
Auszug aus Michael Moores neuem Buch: ‘Dude, where’s my country?’:
Meiner Ansicht nach liegt es daran, dass wir immer noch Horatio- Alger-Junkies sind. Wir hängen nach wie vor an der Fantasie-Droge. Trotz des erlittenen Schadens und obwohl man ihm/ihr das Gegenteil bewiesen hat, will der Durchschnittsamerikaner/die Durchschnittsamerikanerin einfach nicht vom Glauben lassen, auch er oder sie (meistens er) könnte eines Tages, wenn auch nur vielleicht, das große Los ziehen. Greift ihn nicht an, den reichen Mann - eines Tages könnte ich dieser Reiche sein!
Hört zu, Freunde, ihr müsst euch der Wahrheit stellen: ihr werdet nie reich. Die Chance ist 1 zu eine Million. Ihr werdet nicht nur nicht reich, ihr werdet euch vielmehr den Rest eures Lebens den Hintern aufreißen, nur um euer Kabelfernsehen zu bezahlen und den Kunst- und Musikunterricht für eure Kinder, die auf eine öffentliche Schulen gehen, wo diese Kurse früher umsonst waren. Und alles wird nur noch schlimmer.
Und gerade die unteren Gesellschaftsschichten sind aufgrund der Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit immer eine Brutstätte destruktiver Ideen - und je breiter die Schichte, umso verbreiterter auch die Ideen.

3) Arbeitslosigkeit und "working poor":
Quote
"Die amerikanische Doktrin, dass harte Arbeit Armut heilt", funktioniere nicht mehr wie einst. Die Distanz zwischen den Schichten, ohnehin größer als in Europa, wachse - und der soziale Aufstieg sei oft unmöglich, selbst für die Fleißigen. Über 42 Millionen US-Bürger gelten offiziell als arm, zuletzt mit leicht steigender Tendenz. (über das Buch "The working poor" von Pulitzer-Preisträger David Shipler
Wenn ein Gesellschaftsmodell vorgelebt wird, in dem nur die Reichen Macht haben, Geld als das wesentlichste Grundelement des Lebens und die gesellschaftliche Stellung allein über den Besitztum des Einzelnen definiert wird, und gleichzeitig es keine Chance gibt aus der Armut zu entfliehen bzw. gesellschaftlich aufzusteigen - dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Korruption.

4) Im Jahr 2004 geschahen in Amerika 5,2 Millionen Gewaltverbrechen. Das bedeutet 6 Verbrechen pro Sekunde!
Und was für einen Nährboden bietet eine Gesellschaft, die ein so großes Verbrechenspotential hat? Wenn also die Gesellschaft selbst schon so überaus anfällig für Verbrechen ist, dann liegt der Schluß auch sehr nahe, daß die Menschen leicht den Verlockungen der Dunklen Symmetrie erliegen können. Ebenso gibt es in keinem anderen Land einen so starken Zulauf zu Sekten. Warum? Durch das deregulierende "liberale" Gesellschaftsbild, das die Freiheit des Einzelnen über alles stellt - es ermöglicht allen Arten von Scharlatanen und tlw. gefährlichen Gruppierungen öffentlich zu agieren mit dem Hinweis auf die Meinungs- und Glaubensfreiheit. In solch einer Gellschaft kann also die Dunkle Symmetrie bzw. Ketzer viel leichter agieren als in einer Gesellschaft mit restriktiverer Meinungsäußerung. Freiheit muß also nicht immer auch Fortschritt bedeuten.
« Last Edit: November 23, 2006, 10:46:10 PM by Fetzenbankert » Logged

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UraYagyu
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« Reply #3 on: November 23, 2006, 06:43:05 PM »

Dann entschuldige vielmals, daß ich die Bewahrer des menschlichen Forschergeistes ungebührlich verdächtig habe. Daß laut Regelwerk Bauhaus der übliche Schuldige ist, verwundetr nicht, wird ja schnell die Schlußfolgerung Bauhaus = Deutschland = 2. WK bei den meisten Spielern gezogen. Danke für Deine fundierte Capitolanalyse. Du hast meinem unbestimmten Gefühl der Abneigung ein fundiertes philologisches Fundament künftiger Argumentationen geschaffen. Und Michael Moore ist sowieso der Beste. Sein nächstes Projekt soll ja das Gesundheitswesen in der US von A.. untersuchen. 
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« Reply #4 on: November 25, 2006, 11:30:12 PM »

Also daß Bauhaus so anfällig ist, ist auch in meinen Augen ein Riesenblödsinn!

Tatsache ist eines: Heretiker gibt es in ALLEN Konzernen, da ja die Menschen eigentlich überall gleich sind. Wie die Konzerne mit dieser Materie umgehen ist eher wichtiger. Es hängt prinzipiell davon ab, wie zufrieden oder unzufrieden ein Individuum ist, daß er von der Dunklen Symmetrie beeinflußt werden kann.

1) Cybertronic
Angeblich sind die Leute bei Cybertronic für die Dunkle Symmetrie nicht anfällig - tatsächlich haben die Cybertronic Charactere einen Bonus gegenüber dem Einfluß.

Ich nehme an, die Leute sind deshalb weniger anfällig, weil ihnen einfach keine Möglichkeit gegeben wird bzw. bemerken, daß sie unzufrieden sind. Dadurch ist auch wenig Interesse gegeben, auf was anderes zu hören bzw. was anderes zu probieren.

Aber ich denke, da wird es genauso Fälle geben, aber diese werden sehr schnell aufgedeckt (gute Überwachung!) und die betroffenen Subjekte durch andere ersetzt.

2) Mishima
allein schon durch das Kastensystem sind die Leute eingeschränkt, da fällt es manchmal auch recht schnell auf, wenn einer "anders" ist. Kastensystem macht vermutlich die Leute auch anfälliger

Andererseits gibt es sogar organisation(en) bei Mishima, die mit der dunklen Legion zusammenarbeiten, auch wenn sie Gegner sind.

Das Kastensystem wird aber auch ein Grund für einige sein, unzufrieden zu sein, und somit sie anfälliger machen.

3) Capitol

da gibt es sicherlich viele Tiefen und Höhen. dazu ist eh schon alles gesagt worden.

4) Bauhaus

Bei Bauhaus wird eigentlich jedem ein Sinn gegeben, eine gesicherte Lebensgrundlage und es wird für einen gesorgt. Da kommt es sicherlich selten vor, daß der Durchschnittsbürger unzufrieden ist. Natürlich gibt es Menschen mit hochgesteckten Ambitionen.

Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, daß es in den oberen Schichten mehr Menschen gibt, die anfälliger sind. Wieso? Weil sich einige langweilen. Andere sind machthungrig und können nicht genug kriegen. Oder wiederum andere sind zwar in dem erhabenen Kreis, aber eben nicht erhaben genug - da entsteht genug Neid und Gier nach mehr.

5) Imperial

ist auch schon alles gesagt worden

6) Bruderschaft

Die Bruderschaft hat eine Struktur, die einerseits viel Hoffnung gibt, andererseits wohl auch in gewissen Bereichen genug unzufriedene schafft. Da ist aber vermutlich die Menge an Heretikern sehr gering.

Tatsache ist, die Bruderschaft muß beim aufspüren und eliminieren von Heretikern effektiver sein als alle anderen Konzerne. Nicht nur, daß sie ein Image aufrechterhalten müssen, die Bruderschaft darf auch nicht unterwandert werden, um die effektivität ihrer Inquisition (unter anderem) zu beeinflussen.

So gesehen, kommt es nicht aufs Konzern an (außer Bruderschaft und Cybertronic), sondern eher auf den Ort, die Menschen, die Berufe, das Umfeld etc. an, wie viel anfällig die Menschen sind.
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Roland
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« Reply #5 on: December 08, 2006, 03:25:38 PM »

3) Imperial hat als einziger Konzern Spezialtruppen aufgestellt, die explizit nur oder hauptsächlich gegen die DL oder Truppen der Dunklen Symmetrie eingesetzt werden (Blood Berets). Dies ist mir von keinem anderen Konzern bekannt. Ebenso haben sich ganze Clans dem Kampf gegen die Dunkle Legion verschrieben.
Also mir fallen schon ein paar spezielle Anti-Legion-Truppen anderer Konzerne ein:
Bauhaus: Etoils Mortant
Mishima: Demon Hunters
Cartel: Doomtrooper (!)
Capitol: Bruderschaftstruppen (haben nach SB Polizeibefugnisse, sind also in das Capitol-System eingebunden)
Bruderschaft: Alle Wink
Hoffe, ich habe keine wichtigen vergessen.
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Roland
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« Reply #6 on: December 08, 2006, 03:32:27 PM »

Und von der Anfälligkeit gegenüber der Dunkelheit würde ich sagen, dass jeder Konzern seine anfälligen Schichten besonders ganz oben und ganz unten auf der sozialen Leiter hat. Ansonsten wäre meine Reihenfolge:
Für die Einzelperson aus einem Konzern:
1) Capitol (siehe obige Ausführungen)
2) Bauhaus/Imperial - jeweils Schichten, die eher anfällig wären, bei Imperial besonders die unabhängig arbeitenden, ehrgeizigen Conquistadoren oder Rogues, bei Bauhaus hoher Adel oder Unterschicht
3) Mishima - Die Unterschicht wird an einer sehr kurzen Leine gehalten und von äusseren Einflüssen abgeschirmt, die Samurai haben einen strikten Ehrenkodex, nur die oberen Schichten sind wirklich gefährdet
4) Cybertronic - ist nach Hintergrund je nach Interpretation entweder immun oder sowieso dunkel.
Für den Konzern als ganzen:
1) Mishima - sobald die Spitze fällt, folgt der Rest
2) Capitol - ein dunkler Präsident könnte sehr viel Unheil anrichten
3) Bauhaus/Imperial - enge Kontakte zur Bruderschaft und mehrere, sich gegenseitig beobachtende Adelshäuser sind, meiner Meinung nach ein gutes Kontrollsystem
4) Cybertronic (falls immun, sonst auf Platz 0)
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Fetzenbankert
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« Reply #7 on: December 08, 2006, 10:56:41 PM »

Also mir fallen schon ein paar spezielle Anti-Legion-Truppen anderer Konzerne ein:
Bauhaus: Etoils Mortant
Mishima: Demon Hunters
Cartel: Doomtrooper (!)
Capitol: Bruderschaftstruppen (haben nach SB Polizeibefugnisse, sind also in das Capitol-System eingebunden)
Bruderschaft: Alle Wink
Hoffe, ich habe keine wichtigen vergessen.
Hoppala. Mein Fehler, da hab ich tatsächlich was übersehen. Aber:
  • Doomtrooper: die zähle ich nicht, da sie aus einer inhomogenen Masse an Soldaten aus allen Konzernen gebildet werden.
  • Capitol: Bruderschaftstruppen - sagt mir im Moment nicht viel, ich hab das SB gerade nicht, das muss ich erst nachlesen. Wenn ich das aber richtig interpretiere, sind sie nicht als selbstständige und unabhängige Einheit geschaffen worden, sondern lediglich als Backup für die Bruderschaft.
  • Bruderschaft: auch das würde ich nicht gelten lassen, da die Bruderschaft nur für dieses einzige Ziel geschaffen wurde. Es gibt dort sonst keine anderen Einheiten.
Bei der Diskussion geht es ja um die Frage, welcher Konzern eigenständige und autark agierende Spezialtruppen zur Bekämpfung der DL geschaffen hat - zusätzlich zu seinen konventionellen Streitkräften. Und laut meiner Rechnung sind es eigentlich nur Imperial, Bauhaus und Mishima. Und das würde meine These, daß Capitol der anfälligste Konzern ist, doch im Grunde genommen unterstützen.... Wink
Ansonsten gebe ich dir, Roland, bei deiner weiter aufschlüsselnden Analyse recht (auch wenns einen alten Imperialen wie mich schmerzt). Grin
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« Reply #8 on: July 19, 2007, 09:20:58 PM »

Nun ich denke das Bauhaus wirklich der bedrohteste Konzern ist.
Warum?
Im Sourcebook auf seite 36, steht etwas über den Temple of solar light. Dieser Geheime orden, dem viele, viele, Offiziere der Adelshäuse und respektierte Bürger angehören ist in wirklichkeit einer von vielen Häretiker Orden in Bauhaus. Jedes dieser Mitglieder ist ohne es zu wissen ein Spion Algeroths. Sollte einer davon erfahren das er von der dunklen Seite benutzt wird, verschwindet er spurlos oder aber wird zu einem Häretiker in den obersten Rängen des Ordens. Viele junge Offiziere wurden schon der ketzerei verdächtigt und hingerichtet ohne das sie ahnten, welchem Orden sie dienten.
Da dieser Orden kein einzelfall zu sein schein, wird schon im ersten Satz gesagt.

Deshalb meine Vermutung, Bauhaus ist am gefährdesten.

Am ungefährdesten ist Cybertronic.
Warum?
Im Sourcebook von Cybertronic wird auf seite 54 unter rubrik "Being  a Cyber", erwähnt was das Geheimnis von Cybertronic ist. Es heist XLR8. XLR8 ist eine Droge, die es überhaupt erst ermöglicht das ein Charakter Cyberware eingebaut bekommt ohne diese abzustoßen. Außerdem bewirkt XLR8 das sich die Mentalität des Cybers verändert. Es gibt diese droge in zwei Varianten. Mark I und Mark II.

Mark I bewirkt das die emotionen unterdrückt werden und die kreativität des Cybers ausgelöscht wird. Diese Droge wird hauptsächlich VACs verabreicht. Diese erlangen eine unglaublich Produktivität und absulot unempfindlich gegen Einflüsse der dunklen Symetrie.
Die Mark II Version macht das selbe wie Mark I, ausser das es dem Anwender seine kreativität lässt, was nun wieder ein kleine möglichkeit für die Einflüsse der Dunklen Symetrie lässt. Allerdings muß an dieser Stelle erwähnt bleiben das trotzallem,... sobald ein Anwender dieser Droge mit der Dunklen symetrie in Berührung kommt, die wahrscheinlichkeit das er beeinflusst werden kann gegen Null geht. Allerdings möchte ich auch erwähnen, das aufgrund dieser droge wirkliches freies rollenspiel eines Cybertronic Charakters nur eingeschränkt möglich ist. Was das in unserer Runde einen Cybertronic Charakter auch sehr sehr selten war.

Capitol und Imperial
Was soll ich sagen, es ist ein schwedisches Spiel, und die schweden scheinen die Tommies und die ammies zu lieben.
Sind ja auch beide Protestanten Länder!
Zu der Theorie das capitol am anfälligsten ist, muß ich widersprechen. Zur Zeit gibt es in den USA 100 mio wiederentdeckte neue Christen. Das Christentum boomt wieder in den Staaten. 10 mio Fundamentale Christen, die einen Gottesstaat aus den USA machen wollen und vor den extremsten mitteln nicht zurückschrecken. Damit möchte ich sagen, das große soziale Unterschiede, Große Armut eben genau das Gegenteil von dem bewirken können, was weiter oben als Grund für eine Anfälligkeit genannt wurde. Insofern betrachte ich gerade deshalb Capitol als sehr stabil, auch wenn ich es nicht wiklich glauben will. Aber,... wie meine Großmutter immer sagte:"Wer die Menschen kennt liebt die Tiere!"

Imperial ist mit der Bruderschaft sehr verbunden, in sofern unterstreiche ich das was weiter oben als Grund gegen eine Anfälligkeit genannt wird. Ausserdem sind die Imerial reine traditionalisten und die fanatischsten Kämpfer im MC überhaupt.

Zu Mishima kann ich nix sagen da ich über die nix weiß. Ich habe deren Sourcebook leider nicht und da nix mehr gedruckt wird werde ich es wohl nie mehr bekommen können.
Da vertrau ich euch, das ihr mehr wisst als ich.  Cheesy

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« Reply #9 on: July 30, 2007, 12:01:56 AM »

Also ich finde nicht, daß es schwer ist einen Cybertronic Charakter zu spielen, solange es kein VAC ist. Die Charactere, die Mark II verabreicht kriegen, sind vielleicht logischer in ihrem handeln, aber sehr wohl genauso empfindsam wie andere Charaktere.
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« Reply #10 on: August 15, 2007, 12:12:30 AM »

Nun ich denke das Bauhaus wirklich der bedrohteste Konzern ist.
Warum?
Im Sourcebook auf seite 36, steht etwas über den Temple of solar light. Dieser Geheime orden, dem viele, viele, Offiziere der Adelshäuse und respektierte Bürger angehören ist in wirklichkeit einer von vielen Häretiker Orden in Bauhaus. Jedes dieser Mitglieder ist ohne es zu wissen ein Spion Algeroths. Sollte einer davon erfahren das er von der dunklen Seite benutzt wird, verschwindet er spurlos oder aber wird zu einem Häretiker in den obersten Rängen des Ordens. Viele junge Offiziere wurden schon der ketzerei verdächtigt und hingerichtet ohne das sie ahnten, welchem Orden sie dienten.
Da dieser Orden kein einzelfall zu sein schein, wird schon im ersten Satz gesagt.
Nun, da kann ich dir nur bedingt recht geben. Recht geben muß ich dir, daß es von den Sourcebooks her vorgegeben ist. Punktum. Einfach so, ohne lange Erklärungen, es ist einfach so. Warum aber? Nun, da fällt es mir schon schwerer darauf logische Antworten zu finden.
1) In einem System, das ziemlich rigide ist und wo es kaum Möglichkeiten gibt, seinen Stand zu wechseln, ist es doch gerade für die Führungsschichte uninteressant Instabilität hineinzubringen. Wozu sich selber schaden? Anders als in einer Demokratie ist dort keiner durch Wahlen legitimiert und hat die Befürchtung, seinen Platz an der Sonne bei der nächsten Wahl auch schon wieder zu verlieren. Gerade in den zeitlich limitierten Herrschaftsstrukturen (wie in der Demokratie) ist die Gefahr groß, daß einer versucht in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld und Macht anzuhäufen, da er ja morgen auch schon wieder weg vom Fenster sein könnte (dazu bitte einfach nur Vergleiche zur realen Welt zu ziehen). In Bauhaus ist das aber nicht der Fall: dort ist der einzelne (+ Nachfolgegenerationen) dauerhaft abgesichert, sein Herrschaftsanspruch ist durch das System immanent, es kann ihm also nicht nach kurzer Zeit wieder alles genommen werden, was er sich kurzfristig aufgebaut hat (im Gegensatz zur Demokratie).
2) Gerade in extremen Polizeistaatsstrukturen (Vergleich 3.Reich oder Kommunismus) sind die Verbrechensraten sehr gering, meist nur ein Zehntel oder weniger als in demokratischen Systemen (vergleiche hierzu die statistische Verbrechensrate im Zeitraum 1938-1945 im Vergleich Deutschland/USA). Bitte mich nicht mißzuverstehen: ich will diese mörderischen Systeme nicht gutheißen, ganz im Gegenteil, nur sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Für kleinste Vergehen wurden schon sowohl bei den Nazis als auch bei den Kommunisten drakonische Strafen verhängt, und ich denke, daß das sehr wohl der Abschreckung dienlich war. Daß das aber dafür auf Kosten der elementarsten Bürgerrechte gegangen ist, das steht auf einem anderen Blatt...
3) die von dir angeführten Beispiele sind für mich eher die Ausnahme, und nicht die Regel: hier sind wohl eher Splittergruppen aufgeführt, die eben auch mal gerne an die Futtertröge der Macht kommen wollen. Aber wie ich schon im Punkt 1) angeführt habe, kein System hat Interesse sich selbst zu zerstören, solange es davon Nutzen zieht. Möglich wäre es vielleicht noch einen Strukturwandel aufgrund der Dekadenz und Überalterung einer Gesellschaft (siehe römisches Imperium) aufzuführen: aber auch das trifft hier nicht zu, denn ein Staat (=Megakonzern), der sich im dauerhaften Kriegszustand befindet, hat kaum Platz für politischen und gesellschaftlichen Müßiggang.
4) die einzigen, bei denen ich einen verständlichen Konnex herstellen kann, sind eigentlich nur die Thralls. Denn die haben nichts zu verlieren...
IMHO hat hier wieder das Wunschdenken der MC-Macher zugeschlagen (siehe auch: Meere auf dem Mars). Bauhaus wird ein Nimbus verpasst, sind in Wirklichkeit "die häßlichen, bösen Deutschen", und da kann es nicht sein, daß ein solcher Konzern gegenüber v.a. Capitol zu attraktiv wird. Gern wird hier mit Clichees gespielt, gern wird hier die Option geboten, den bad guy unter den good guys zu spielen - solang sich jeder immerzu dessen bewußt ist, daß er eigentlich ein bad guy ist. Aber eigentlich wär das schon wieder was für den Thread  Bauhausianismus Grin
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« Reply #11 on: August 17, 2007, 12:49:32 AM »

Capitol und Imperial
Was soll ich sagen, es ist ein schwedisches Spiel, und die schweden scheinen die Tommies und die ammies zu lieben.
Sind ja auch beide Protestanten Länder!
Zu der Theorie das capitol am anfälligsten ist, muß ich widersprechen. Zur Zeit gibt es in den USA 100 mio wiederentdeckte neue Christen. Das Christentum boomt wieder in den Staaten. 10 mio Fundamentale Christen, die einen Gottesstaat aus den USA machen wollen und vor den extremsten mitteln nicht zurückschrecken. Damit möchte ich sagen, das große soziale Unterschiede, Große Armut eben genau das Gegenteil von dem bewirken können, was weiter oben als Grund für eine Anfälligkeit genannt wurde. Insofern betrachte ich gerade deshalb Capitol als sehr stabil, auch wenn ich es nicht wiklich glauben will. Aber,... wie meine Großmutter immer sagte:"Wer die Menschen kennt liebt die Tiere!"
Warum die Macher vom MC die Amis so lieben, ist relativ einfach erklärt:
1) der größte Markt für Rollenspiele befindet sich noch immer in den USA - obwohl gerade bei MC die Historie etwas ganz anderes beweist: es gibt eine große Fangemeinde in Europa (siehe Italien, Frankreich oder Polen), während man aus den Staaten wenig hört (abgesehen von dem Fanprojekt Ultimate WARZONE). D.h. die Verkaufsorientierung war immer auf den anglo-amerikanischen Markt hin ausgerichtet, und wer will schon seine zukünftigen Kunden im Vornherein vergraulen?
2) Protestantismus: da geb ich dir recht, das Hemd ist einem immer noch näher als die Hose! Doch warum haben dann die Macher fast ausschließlich katholische Symbole, Bezeichnungen und Strukturen verwendet? Nur weil es einfach cooler und geheimnisvoller wirkt?
3) Geschichte: nach Vernichtung des NS-Regimes und dem Ende des 2.Weltkriegs waren es v.a. die USA die Schweden gegen eine Vereinnahmung durch die UdSSR schützten. Die exponierte Lage Schwedens machte es für die Kommunisten interessant hier eine Einflußspähre zu errichten und die gespannte Situation nach dem 2.Weltkrieg ließ das Schreckgespenst einer Invasion Schwedens durch die Russen durchaus glaubhaft werden. So waren die USA die politische Schutzmacht der stets nach Neutralität ringenden Schweden, und dieses historische Erbe wirkt bis heute fort.
Nun zu den "100 mio wiederentdeckte neue Christen". Ich hätte nicht gedacht, daß ausgerechnet ich das einmal sagen werde (und ich hoffe, daß es das erste und einzige Mal bleibt), aber: da kannst du Capitol nicht mit den heutigen USA vergleichen. Denn im Gegensatz zu den USA sind die historisch-ethisch-moralischen Grundsätze sehr verschieden: die USA wurden von Auswanderern gegründet, die aus einer zutiefst religiösen Gesellschaft stammten ("In God we trust"). Iren, Engländer, Franzosen, Deutsche aus der damaligen vorindustriellen Epoche waren stark an die Religion gebunden und deswegen war die Erschließung des neuen Kontinents immer mit einem missionarischen Eifer verbunden. Anders da wieder die Eroberung des Weltraums durch Capitol: hier hatte Glauben und Religion keinen Platz, die "Missionierung" war rein ökonomischer und wissenschaftlicher Natur. Es galt schlicht und einfach neuen Lebensraum für die Besten der Besten zu schaffen. Ergo gibt es also keine religiöse Tradition. Und wenn man da noch die über 100 Jahre dazurechnet, die zwischen der Kolonisierung des Mondes, des (völlig areligiösen) Ausbreitens der Menschheit über das halbe Sonnensystem und dem ersten Auftreten der dunklen Legion vergangen sind, sind diese historischen Betrachtungen ohne weitere Bedeutung.
D.h. Capitol hat mit den USA auf diesem Sektor wenig gemein: vergleichbar vielleicht ein wenig mit der derzeitigen Lage in Europa. Religion hatte Bedeutung vor hunderten von Jahren, aber keinen Platz mehr in einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft. Gerade Capitol war es doch, die als allererster den Mond besiedelten und dort extrem expandierten. Fortschritt und Wissenschaft standen da an allererster Stelle, sie waren es, die die Technik vorantrieben, da war für Religion kein Raum. Und daher muß auch der Schluß gestattet sein, daß sich die capitolianische Gesellschaft in diese Richtung entwickelt hat und nicht beim Staus quo stehen geblieben ist. Ansonsten ist es wenig nachvollziehbar, daß sich zwar z.B. in Bauhaus ein völlig veraltetes Gesellschaftssystem entgegen allen gesellschaftsdynamischen Entwicklungen wieder durchgesetzt hat (oder kennst du einen pickelhaubentragenden Aristokraten, der in Europa eine Machtposition innehat?), während in Capitol das Rad der Zeit stillgestanden ist....
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