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News: 21.09.2008 Ein neues Board ist im Forum online gegangen: nachdem jetzt der Release des CMG von FFG stattgefunden hat, haben wir eine neue Sektion für das Miniaturenspiel eingerichtet. Viel Spass beim diskutieren!
 
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Author Topic: Stand der Technik  (Read 3607 times)
Fetzenbankert
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« on: May 28, 2008, 10:40:05 AM »

Ich möchte hiermit ein wichtiges Topic starten, das möglicherweise eine ganz zentrale Frage für den Background von Mutant Chronicles darstellt und auch ganz wesentlich ist, um klare Grenzen zwischen der 2nd Edition und der voraussichtlich bald erscheinenden 3rd Edition zu ziehen.

Wie weit ist die Technik fortgeschritten? Welchen Tech-Level hat MC? Was gibt es alles, was nicht? Wenn die Technik durch die starken Einschnitte nach dem Venus-Kreuzzug sich rückentwickelt hat, dann wie weit? Und was hat sich aus dem wiederum neues gebildet?

1) Computer: wie in den drei Novellen nachzulesen, sind Computer ein völlig normaler Bestandteil der MC-Welt, die auch von der Allgemeinheit (und nicht nur von Cybertronic) genutzt werden. Wie weit entwickelt sind nun diese Computer? Und warum unternimmt die Bruderschaft nichts dagegen?
2) Transporttechnik: anscheinend wird doch viel auf fossile Brennstoffe zurückgegriffen (siehe dampfbetriebene Züge). Oder gibt es auch hier alternative Energien?
3) Raumfahrt: ein sehr mystisches Kapitel, es gibt kaum genaue Aussagen. Aber Raumschiffe gibt es definitiv - nur wie soll das gehen mit mangelhafter Computertechnik?
4) Waffentechnik: hier gibt es auch recht widersprüchliche Aussagen: zB gibt es Plasmawaffen. Häh?
Quote
Wikipedia:
In der Biosphäre gibt es keine praktisch nutzbaren natürlichen Plasmen. Um ein Plasma technisch anwenden zu können, muss man es daher erzeugen. Dies geschieht meist mit Hilfe einer Gasentladung.
.....
Ein Plasma kann nur durch äußere Energiezufuhr erhalten werden. Bleibt die Energieeinkopplung aus, so verlischt das Plasma, das heißt die positiven und negativen Ladungsträger rekombinieren zu neutralen Atomen, Molekülen oder Radikalen. Ferner können die Ladungsträger durch ambipolare Diffusion z. B. an elektrisch leitenden Wänden oder ins Vakuum des Weltalls verloren gehen. Hinzu kommen (Wärme-)Strahlungsverluste des Plasmas. Um den permanenten Verlust ionisierter Teilchen zu kompensieren, müssen diese immer wieder neu erzeugt werden, was z. B. durch Beschleunigung und Stoßionisation geschieht. Sehr schnelle Elektronen sind beim Auftreffen auf ungeladene Teilchen in der Lage, Elektronen aus deren Atomhülle herauszuschlagen. Dieser Vorgang kann unter geeigneten Bedingungen als Lawineneffekt ablaufen, sofern nach dem Stoß aus einem vorhandenen Elektron zwei (plus ein positives Ion) werden. Bei technischen Plasmen kann die räumliche Begrenzung des Plasmas problematisch sein. Die energiereichen Teilchen des Plasmas vermögen u.U. Wände, Werkstücke oder Elektrode durch intensive Strahlung oder energiereiche Teilchen zu schädigen, letzterer Prozess ist auch als Sputtern bekannt. Besonders in der Beleuchtungstechnik ist der Abtrag von Elektrodenmaterial aufgrund der damit einhergehenden Reduzierung der Standzeit unerwünscht.
Die Herstellung von Plasmen ist also sehr aufwendig und auch sehr energieverbrauchend. Momentan lässt sich bei unserem realen technischen Stand, Plasma nicht militärisch einsetzen (auch wenn schon daran gearbeitet wird). Wie soll das also der Fall sein, wenn der technische Stand unter dem heutigen Niveau liegt?

Fragen über Fragen.... Ich würde hier gerne die Diskussion starten, welche technischen Errungenschaften es also in der Welt von Mutant Chronicles gibt und welche nicht.
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« Reply #1 on: May 30, 2008, 11:57:12 PM »

Nun, zuerst einmal darf man nicht mit der Realität bzw. mit dem heutigen Stand der Technik vergleichen. Es ist eine fiktive Welt mit seinen eigenen fiktiven Möglichkeiten.

Generell: die Technologie ist deutlich fortschrittlicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Die Technologie wird kontrolliert eingesetzt: genau so viel, wie nur notwendig. Bsp:
- Dampflok statt Elektronikgestopftem Superlok. Als Brennmittel kann ich mir sehr wohl vorstellen, daß da Abfall bzw. irgendwelche recycleden Produkte verwendet werden. Außerdem ist so eine Lok mit einfachen Mitteln instandzuhalten. Also es sind definiv auch alternative Energien in Nutzung
- Computer: nur dort, wo es nötig ist, werden Computer mit nur der Leistung, der für die jeweilige Aufgabe benötigt wird verwendet. Daher es werden einfache PDAs geben, genauso wie Supercomputer, die komplizierte Berechnungen machen.

Eines ist ganz sicher - die Aussage kommt auch in der Geschichte vor: Alles, was eine Künstliche Intelligenz beherbergt ist verboten. Dafür sorgt auch die Bruderschaft.

Bitte auch zu unterscheiden: Künstliche Intelligenz ist wiederum etwas ganz eigenes, was auch in einem PDA vorkommen kann. Ein Supercomputer ohne küntliche Intelligenz ist immer noch erlaubt. Kurz: die Computer machen genau das, wofür sie programmiert worden sind, und die ist in festen Vorgaben verfaßt. Künstliche Intelligenz ist wiederum etwas, was sich selber anpaßt, selber verändert etc.


Raumschiffe haben sehr wohl sehr viel Technik dahinter. Aber sie haben auch sehr viel mechanisches. Tatsache ist, je nach Raumschiftyp hat man entweder ein Fahrzeug á la Jules Verne oder ein Fahrzeug, der in Teilen vielleicht noch an Jules Verne erinnert. Und dazwischen eine große Bandbreite an Variationen.

Es kommt immer auf den Nutzen an: ein Luxuskreuzer wird wohl in jeder Kabine eine voll ausgestattete Unterhaltungsanlage haben, der unter anderem auch Computer etc. beherbergt.

Mögliche Erklärung für Plasmatechnik: man braucht dafür Munition. Jede Munition ist in Wirklichkeit ein chemischer Reaktor mit einem Katalysator. Damit wird superschnell eine Miniplasmareaktion erzeugt und diese dann gebündelt verschossen.

Was Cybertronic angeht: da ist eine Streitfrage, ob sie KI einsetzen oder nicht. So wie die meisten Einheiten sind, haben sie entweder noch einen organischen Anteil an Gehirn oder sie benötigen einen Menschen, der sie kontrolliert und zusammenhält.
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« Reply #2 on: November 29, 2008, 12:18:34 PM »

Also ich bin noch nciht sehr lange bei Warzone kenn mich also noch nciht so gut aus aber nach allem was ich bisher weiss ist die Technik teilweise sehr weit vorgeschritten. Zum Beispiel bei der Waffentechnik. Bauhaus verwendet Waffen mit Hülsenloser Munition da gibt es bisher nur eine einzige Waffe die sichd ieser Technik bedient (HK G11) und das mit einigen Kidnerkrankheiten also ist es wohl gelungen die Kinderkrankheiten abzustellen.

Ein Mehrschüssiger Granatwerfer mit Trommel Magazin scheint mir ebenso ein gewaltiger Vorteil.

Des weiteren hat man scheinbar hochwertige und wirtschafftlich zu produzierende Rüstungen für mehr oder weniger den ganzen Körper entwickeln können.

Und last but not least die Miniguns bei denen es scheinbar gelungen ist die dinger leicht genug zu machen das ein Mann sie Tragen kann aber immer noch schwer genug das sie gut kontrollierbar sind (oder man schafft das irgendwie anders). Auch scheint es gleungen zu sein die anderen gefahren die für den Schützen beim Abfeuern bestehen einzudämmen.

Natürlich darf man nicht sos ehr auf die Wirklichkeit schliessen. Aber man darf ja ein bischen spekulieren. Smiley
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« Reply #3 on: December 05, 2008, 10:57:42 AM »

Stimme ich dir voll und ganz zu.Auch die ganzen Battlesuits und Meka sind ein Beweis für die Fortschrittlichkeit der Technologie.Andererseits muss Technik nicht immer weit entwickelt sein um effektiv zu sein.Beispiel das AK 47 Gewehr ist gerade in extremen Klimabedingungen ( Kälte,Hitze,Sand,Wasser etc)  weitaus zuverlässiger als manches modernes Gewehr.
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Fetzenbankert
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« Reply #4 on: December 05, 2008, 12:06:06 PM »

Nun ja, das ist ja gerade das Topic. Insgesamt ist ja das Tech-Level bei MC ein bisserl widersprüchlich. Denn auf der einen Seite haben wir technische Erungenschaften, die eine ziemliche Entwicklung voraussetzen, auf der anderen Seite wiederum sind manche Dinge von himmelschreiender Rückständigkeit.

Weiterentwicklungen (die ein fortgeschrittenes Wissenschaftsniveau voraussetzen):

Die Robotik ist davon noch meilenweit entfernt. Sicher, im Modell ist vieles möglich, nur praktisch umsetzen lässt sich selten was. Und außerdem haben wir da schon wieder das Problem mit den K.I.s

Das Ding da hab ich überhaupt am liebsten: wie soll das funktionieren? Ein automatischer, unabhängig funktioneller Erste-Hilfe-Roboter? Der gleichzeitig diagnostizieren, prognostizieren, medikamentell therapieren und nötigenfalls auch noch invasiv korrigieren (sprich: chirurgisch eingreifen) kann? HÄÄÄH ? ? ? ?

Zum Them Waffentechnik:

Wer sowas verwendet MUSS ein Selbstmörder sein!

Damit eine Person alleine sowas tragen kann, es einigermassen sinnvoll funktioniert und es keine massiven Fehlfunktionen gibt, braucht es noch eine solche Entwicklung in der Materialtechnik (inklusive unbekannter neuer Elemente als Rohstoffe), von der wir heute noch nicht mal träumen können.

Elektrisch geladene Schwerter? Fällt das nun unter die Kategorie "Weiterentwicklung" oder eher unter ->

Rückschritt (wirken zumindest wie Technik aus dem vorigen Jahrtausend):

Ohne Worte....

Ohne Worte 2.....

Zählen bei uns schon als Oldtimer.

Die Standardkamera in MC. Allen Ernstes?

Was jetzt das Thema Computer betrifft: nun, ganz so einfach können wir es uns da nicht machen. Daß ein Computer nur exakt das macht, was man von ihm will, das wär zu schön um wahr zu sein. Ich sag nur: MICROSOFT. Oder wer von uns kennt nicht die unzähligen Fun-Videos, wo verzweifelte User ihr gesamtes aufgestautes Frustpotential an dem Sch**ß-Werkl entladen? Daß also jeder PC immer nur brav das tut, was man von ihm erwartet, stimmt so nicht - ich selbst kann davon ein Lied singen (und Hand aufs Herz: wer von euch nicht? Seids ehrlich!).
Selbst wenn man also die Computer darauf reduziert, daß sie nur Befehle ausführen (ohne selbstständige KI-Entscheidungen), so findet man in den Sourcebooks genug Hinweise, daß selbst das nicht funktioniert hat. Ich erinnere an die Szene, in der sich eine Schleusentür eines Raumschiffs selbstständig geschlossen hat, während ein Besatzungsmitglied gerade durchgeschwebt ist (und ihn damit getötet hat), oder einfach ganze Datenbanken über Nacht gelöscht wurden (und dadurch riesige Verwaltungssysteme ins Chaos gestürzt haben), auch da waren keine KIs involviert.... Trotzdem hat so die Dunkle Symmetrie hunderttausende Menschenleben ausgelöscht. Daraus ist dann das Dogma der Bruderschaft entstanden, das Computer (im weitesten Sinne) verboten hat.
« Last Edit: December 05, 2008, 12:55:41 PM by Fetzenbankert » Logged

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« Reply #5 on: December 05, 2008, 04:18:22 PM »

Quote
Damit eine Person alleine sowas tragen kann, es einigermassen sinnvoll funktioniert und es keine massiven Fehlfunktionen gibt, braucht es noch eine solche Entwicklung in der Materialtechnik (inklusive unbekannter neuer Elemente als Rohstoffe), von der wir heute noch nicht mal träumen können.

Jep ich führe an solchen stellen immer gerne die Sache mit der Minigun in Predetator vor. Der Schütze dort musste eine Kugelsichere Weste und einen Helm mit Plexiglassscheibe tragen (als Schutz vor den ausgeworfenen Patronen Hülsen!!!) und der hat nur mit Platzpatronen geschossen. Ein weiteres Problem ist der Stuntman bei Predator hatte (bin nicht mehr 100%ig sicher) 134 Schuss für die Wumme in seinem Rucksack das ist NIX beid er Feuergeschwingikeit und die hohe Schussfolge wird der größte vorteil von dem Ding sein denn sonst ist man mit jedem herkömmlichen MG wohl besser bedient.

Hülsenlose Munition wie ja von Bauhaus (und ich glaube bei manchen Waffen des ein oder anderen Konzern verwendet) könnte da sicherlich einen Teil der Probleme lösen allerdings auch wieder neue Schaffen.

Der Hauptvorteil ist das geringere Gewicht 240 Patronen 5,56 NATO wiegen soviel wie 510!!! Patronen 4,73mm HK.
Auch das volumen ist geringer was ein weiterer Vorteil ist. Auch entfallen wie gesagt die ausgeworfenen Hülsen die gerade bei dieser Waffe eine besondere Gefahr für den Schützen darstellen.

Ein großes Problem ist aber das die Patronen Hülsen einen Großteil der Wärme aus der Waffe abführen dies entfällt natürlich bei hülsenlsoer Munition und dadurch besteht die Gefahr von Cook Off (selbstzünden der Patrone im Lauf).
Und eine Waffe mit so hoher Schussfolge erhitzt mit sicherheit schnell.
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« Reply #6 on: December 05, 2008, 08:07:52 PM »

Ich habe vor kurzem gelesen, daß man es geschafft hat im Labor einen auf Keramik basierenden Werkstoff zu produzieren, der extrem widerstandsfähig und bruchsicher ist. Leider habe ich den Link habe ich nicht mehr.

Im Artikel ist gestanden, daß man mit diesem Werkstoff ein komplettes V6 Motor viel leistungsfähiger mit wenigen kg Gewicht konstiruieren könnte.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß eine Waffe aus so einem Material besteht, so ist eine Minigun ein Leichtgewicht, braucht keine Kühlung und ist extrem genau von der Mechanik.

@Fetzenbankert
Bezüglich Computer: der Computer macht IMMER nur das, was ihm gesagt wird. Das Problem ist, daß der Programmierer Fehler macht. Und dann führt der Computer diesen Fehler aus. IMHO Die Firma Microsoft ist eine gute Marketingfirma aber Programmieren konnten die nie wirklich.

Was z. B. den automatischen Medizinpacket angeht: natürlich ist da ein Computer drinnen. Aber der muß nicht viel können, außer die Sensordaten auswerten und darauf das passende Programm starten.

Noch etwas: bitte nicht vergessen, daß es sich um eine fiktive Welt handelt. Nicht alles lässt sich technisch und logisch genau erklären.
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Fetzenbankert
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« Reply #7 on: December 05, 2008, 08:57:25 PM »

Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß eine Waffe aus so einem Material besteht, so ist eine Minigun ein Leichtgewicht, braucht keine Kühlung und ist extrem genau von der Mechanik.
Keine Kühlung? Wie man sieht, hast du noch nicht sehr oft eine automatische Waffe in der Hand gehabt. Wenn du mit einem herkömmlichen MG 200 Schuß abfeuerst, wird der Lauf so heiß, das er gewechselt werden muss, sonst beginnt sich das Metall zu verziehen. Außerdem wird er so heiß, daß du ihn nur noch mit speziellen Teflonhandschuhen angreifen kannst, alles andere wäre dringendst abzuraten und hochgradig schmerzhaft (Verbrennungen 3.Grades).
Hier ein Bericht aus Wikipedia über Keramikscheiben in der Industrie:
Quote
Bei starker Belastung beginnen auch diese keramischen Scheiben, wie alle Scheiben, zu glühen. Wegen der schlechteren Wärmeleitung dieser Keramik steigen die Temperaturen sogar höher als bei metallischen Scheiben.
Außerdem:
Quote
Weiterhin bietet Carbon-Keramik eine sehr geringe Dichte in Verbindung mit hoher spezifischer Festigkeit (die absoluten Festigkeitswerte dieser Keramik sind niedriger als die von Stahl).
D.h. sie sind zwar tatsächlich viel leichter, aber auch spröder. Ob dieses Material also für die Waffentechnik einsetztbar wäre, halte ich momentan für eher unwahrscheinlich - sonst hätten wir schon längst solche Waffen bzw. wären sie zumindest in der Entwicklungsphase.
In einem Waffenforum hab ich stattdessen das hier gefunden:
Quote
Ein Keramiklauf selbst würde dem Innendruck beim Schuss wohl nicht standhalten, da Keramik nur geringe Zugspannungen aushält und sehr spröde ist. Presst man jedoch einen solchen Lauf in einen Mantel aus einem Kunststofflaminat und setzt ihn somit unter Druckspannung kann er den Belastungen sehr wohl standhalten. Gegenüber einem Lauf aus Kunststoff hat dieser "Verbundlauf" eine wesentlich höhere Verschleissfestigkeit und Präzision.
Anhand dieses Beispiels will ich verdeutlichen, dass durch sinnvolle Kombinationen von alternativen Werkstoffen das Metall normaler Waffen substituiert werden könnte. Das gilt nicht nur für Einwegwaffen, wie sie in dem Film verwendet werden.
Wie sinnvoll eine solche Waffe ist, ist die andere Frage. Die Kosten würden enorm und wirkliche Vorteile gegenüber normalen Waffen hätte man auch nicht.

Was z. B. den automatischen Medizinpacket angeht: natürlich ist da ein Computer drinnen. Aber der muß nicht viel können, außer die Sensordaten auswerten und darauf das passende Programm starten.
Nix fur ungut, aber das ist ziemlicher Unsinn. Auf so komplexe wie lebensbedrohende Umstände in einem Notfall reagieren zu können, braucht es ein bißchen mehr als nur einen "Computer, der nicht viel können muss". Sonst hätten wir lauter Hilfsidioten, die als Notärzte tätig wären. Gerade ein Notfall ist ein so komplexes Geschehen, das eine gute Interaktion zwischen Arzt und Patienten bzw. Helfer voraussetzt, als daß das ein kleiner "Computer, der nicht viel können muss" erledigen könnte (den kleinen "Computer, der nicht viel können muss", aber eine endotracheale Intubation bei einem komatösen Patienten durchführt, den möcht ich gern sehen). Und für eine Adrenalin-Spritze brauch ich keinen Computer - das machen Marinetaucher heute schon so.

Noch etwas: bitte nicht vergessen, daß es sich um eine fiktive Welt handelt. Nicht alles lässt sich technisch und logisch genau erklären.
Anscheinend ist dir die Fragestellung nicht klar: es geht darum, wo die Grenze ist. Ab wann ist eine Technik im Spiel legitim und ab wann nicht mehr? Auf gut deutsch: ab wann kann ein Spieler/Spielleiter sagen, dieses oder jenes existiert oder nicht? Vergiss nicht, wir spielen nicht Star Trek, wo alles erlaubt ist... Tongue
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« Reply #8 on: December 06, 2008, 12:52:00 PM »

Zu der Keramik theorie wurde ja bereits alles gesagt. Wenn man das mit der hitze in den begriff bekommt dann vermutlich ehr in einer anderen Form vielleicht eine Flüssig Kühlung oder so etwas in der art.

Davon abgesehn ist es vom Labor zur "wirklichkeit" ein alnger steiniger weg. UMTS und der das Kugelsichere Spinnengarn das man in Kanada mal entdeckt hat sind da sicher die besten Beispiele.

Den MedPack Roboter finde ich auch reichlich bescheurt.

Quote
Die Robotik ist davon noch meilenweit entfernt. Sicher, im Modell ist vieles möglich, nur praktisch umsetzen lässt sich selten was. Und außerdem haben wir da schon wieder das Problem mit den K.I.s

Obwohl ich das noch fast am wahrscheinlichsten von den neuerungen finde. In Japan hat man bereits einen Roboter gebaut der Treppen steigen kann. (das größte Problem bei zweibeinigen Robotern das man heutzutage hat ist das gleich gewicht). Außerdem ist der Meka ja wenn ich das richitg mitbekommen habe ein Kampfanzug in dem ein Mensch drinhockt. Also ein wenig ähnlich mit der Exoskelett technik die heute ja bereits intensiv erprobt wird. Eine große frage ist natürlich wie das ding gesteuert wird und hier kommt dann eventuell auch wieder die K.I. ins Spiel.


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« Reply #9 on: December 08, 2008, 10:33:11 AM »

Während viele Figuren eine Körperpanzerung tragen,die die Gefahren von schweren Waffen immerhin minimieren ( Bruderschaft Infantrie,Wolfhead Dragoons,Hatamoto etc)siehts bei den Wolfbanes schon etwas anders aus.Entweder sind die Typen verdammt stark oder man hat tatsächlich eine Methode gefunden wie man Gewicht effizient veringern kann.Das könnte wie beim Harrison Antrieb auch einfach Zufall gewesen sein.Bei den Pathfinder wiederum denke ich dass die Typen echt ziemlich durchgeknallt sind,daher finde ich auch diesen Raketenwerfer Handschuh durchaus passend.Wer in der Lage ist auf fremden Planeten eine Atmosphäre zu erschaffen,sollte auch in der Lage sein ein HMG zu bauen dass man halten kann.

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« Reply #10 on: December 08, 2008, 04:32:36 PM »

Wer in der Lage ist auf fremden Planeten eine Atmosphäre zu erschaffen,sollte auch in der Lage sein ein HMG zu bauen dass man halten kann.
Hehehe, da hast du natürlich recht. Aber wie gesagt, es geht mir in dem Thread ja gar nicht hauptsächlich darum, wie was in Mutant Chronicles erklärt wird (auch wenn das eine spannende Sache ist, da zumindest ich so über neue Techniken wie den neuen Einsatz von Keramik Infos bekomme), sondern eher darum, welche anderen sonst gar nicht oder nicht im Detail erklärten Gegenstände oder Entwicklungen jetzt legitim sind oder nicht. Ein Dauerbrenner ist ja immer die Frage nach dem Entwicklungsstand der Computer. Laut Sourcebook von Cybertronic ist das der einzige Konzern, der sowas ähnliches wie ein Internet benutzt, auf der anderen Seite gibts aber zB Gefechtscomputer:

Was kann der überhaupt? Und wie weit entwickelt ist die Computertechnik? Eines gleich vorweg: sehr weit kann das einerseits nicht sein, sonst bräuchte man keinen Harrison-Antrieb, der (fast) rein mechanisch funktioniert. Andererseits: wie gibts dann unbemannte Drohnen, die besser sind als unsere heutigen?
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« Reply #11 on: December 08, 2008, 04:56:39 PM »

Da denke ich dass es Parallelen zu unseren Compis gibt,dh ein Computer kann durchaus komplex sein solange das System in sich geschlossen ist.Sobald man aber beginnt den Computer zu vernetzen und up und downloaden steigt die Gefahr für einen Virenbefall,oder eben die dunkle Symmetrie.Weiter denke ich dass ein heutiger Mensch nicht in der Lage wäre einen Computer aus dem MC Universum zu bedienen,da diese wahrscheinlich ziemlich anders aufgebaut sind als das was wir unter einem Computer verstehen.Ich denke im MC Universum gibt es sowas wie das DOS Programm,auf dem man obskure Befehle eingeben muss,Schalter umlegt und ein paar Ventile öffnet...
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« Reply #12 on: December 09, 2008, 12:42:42 PM »

Keine Kühlung? Wie man sieht, hast du noch nicht sehr oft eine automatische Waffe in der Hand gehabt. Wenn du mit einem herkömmlichen MG 200 Schuß abfeuerst, wird der Lauf so heiß, das er gewechselt werden muss, sonst beginnt sich das Metall zu verziehen. Außerdem wird er so heiß, daß du ihn nur noch mit speziellen Teflonhandschuhen angreifen kannst, alles andere wäre dringendst abzuraten und hochgradig schmerzhaft (Verbrennungen 3.Grades).
Hier ein Bericht aus Wikipedia über Keramikscheiben in der Industrie:Außerdem:D.h. sie sind zwar tatsächlich viel leichter, aber auch spröder. Ob dieses Material also für die Waffentechnik einsetztbar wäre, halte ich momentan für eher unwahrscheinlich - sonst hätten wir schon längst solche Waffen bzw. wären sie zumindest in der Entwicklungsphase.

Bitte lies meinen Beitrag genauer! Es geht um eine neue Art von Keramik. Dazu wirst du keine Einträge in Wikipedia finden. Es ist eine Art von Keramik, welches eben höche Widerstandsfähig ist und dementsprchend z. B. Explosivdrucken standhalten kann und auch sehr hitzefest ist. Wenn du das Beispiel anschaust, welches ich angegeben habe: ein Motor komplett aus Keramik, so sollte es auch klar sein, daß man mit diesem Werkstoff anderes machen kann.

Außerdem ist das nur die Spitze des Eisbergs - in 5 oder 10 Jahren ist die Entwicklung dieser Neuentdeckung so weit, daß vielleicht sehr vieles aus Keramik besteht. Man muß nur den Gedanken weiterführen, um zu extrem leichten Waffen aus Keramik zu kommen.

Und da die Technologie noch weiter fortgeschritten ist, wird in MC vielleicht ein Werkstoff eingesetzt, der eine Mischung aus Keramik und Kunststoff ist.

In einem Waffenforum hab ich stattdessen das hier gefunden:Nix fur ungut, aber das ist ziemlicher Unsinn. Auf so komplexe wie lebensbedrohende Umstände in einem Notfall reagieren zu können, braucht es ein bißchen mehr als nur einen "Computer, der nicht viel können muss". Sonst hätten wir lauter Hilfsidioten, die als Notärzte tätig wären. Gerade ein Notfall ist ein so komplexes Geschehen, das eine gute Interaktion zwischen Arzt und Patienten bzw. Helfer voraussetzt, als daß das ein kleiner "Computer, der nicht viel können muss" erledigen könnte (den kleinen "Computer, der nicht viel können muss", aber eine endotracheale Intubation bei einem komatösen Patienten durchführt, den möcht ich gern sehen). Und für eine Adrenalin-Spritze brauch ich keinen Computer - das machen Marinetaucher heute schon so.

Heutzutage könnte man so was programmieren. Du hast ja keine Ahnung, was so alles an komplexen Programmen gemacht werden. Allerdings ist die Mechanik und die Sensorik die Herausforderung. Genauer gesagt: die Präzision und Beweglichkeit der Mechanik ist nicht so leicht umsetzbar. Und es wären Sensoren nötig, die es heutzutage noch gar nicht gibt.

Nur zum Vergleich: es gibt schon Programme, die ganze Operationen durchführen könnten. Es bisher aber nur in der Simulation machen.
« Last Edit: December 09, 2008, 12:51:47 PM by Black ICE » Logged

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« Reply #13 on: December 09, 2008, 05:04:50 PM »

Wer sagt eigentlich dass es auf dem Mars oder der Venus genau die gleichen Rohstoffe hat wie auf der Erde?Könnte doch sein, dass man ein Material gefunden hat,welches wir nicht kennen ( Spice lässt schön grüssen)
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« Reply #14 on: December 09, 2008, 06:02:09 PM »

Bitte lies meinen Beitrag genauer! Es geht um eine neue Art von Keramik. Dazu wirst du keine Einträge in Wikipedia finden. Es ist eine Art von Keramik, welches eben höche Widerstandsfähig ist und dementsprchend z. B. Explosivdrucken standhalten kann und auch sehr hitzefest ist. Wenn du das Beispiel anschaust, welches ich angegeben habe: ein Motor komplett aus Keramik, so sollte es auch klar sein, daß man mit diesem Werkstoff anderes machen kann.
Bitte sei ein wenig realistischer: wie oft hat es schon Ankündigungen gegeben von Innovationen, die die Welt verändern würden - und sie haben das Laborstadium nie verlassen. Außerdem solltest du auch den Quellen, auf die du dich beziehst, ein wenig kritischer gegenüberstehen. Vor allem aber solltest du Quellen überhaupt einmal erst angeben. Ansonsten sind deine Angaben nicht verifizierbar.
Was nun das Keramik betrifft:
http://www.keramverband.de/keramik/pdf/05/sem05_14.pdf
Der Aufsatz ist zwar recht umfangreich, entspricht aber im Groben dem was ich schon oben erwähnt habe. Ebenso wirst du ähnliches auf den Seiten anderer Industriekeramik-Anbieter finden, zB:
http://www.ceramic-fluid-deutschland.de/index.html
Das Problem mit dem Keramikläufen bzw. -verschlüssen sind, wie ich schon oben erwähnt habe, die Sprödbrüche. In einem Beitrag vor einiger Zeit im Fernsehen gab es einen Bericht über die Firma Glock, in dem festgestellt wurde, daß es zwar Versuche mit alternativen Materialien wie Keramik gibt, die sich aber nicht als zweckmässig herausgestellt haben. Momentan führt bei den Waffen kein Weg am Metall vorbei. Was ich für zielführender halte, ist das, was die Firmen Glock und Steyr-Mannlicher (mit dem Steyr Aug Stg 77) geschafft haben, nämlich alle Nichtverschleissteile aus Kunststoff herzustellen. Dadurch werden die Waffen wesentlich leichter.

Und da die Technologie noch weiter fortgeschritten ist, wird in MC vielleicht ein Werkstoff eingesetzt, der eine Mischung aus Keramik und Kunststoff ist.
Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe: das gibts bereits schon (als Verbund, nicht als Legierung). Jedoch ist der Aufwand enorm, die Kosten explodieren und der Nutzen wäre gering. Deswegen wird in diese Richtung wenig geforscht (und bekanntlicherweise wird in militärische Forschung immer am meisten Geld investiert).

Heutzutage könnte man so was programmieren. Du hast ja keine Ahnung, was so alles an komplexen Programmen gemacht werden. Allerdings ist die Mechanik und die Sensorik die Herausforderung. Genauer gesagt: die Präzision und Beweglichkeit der Mechanik ist nicht so leicht umsetzbar. Und es wären Sensoren nötig, die es heutzutage noch gar nicht gibt.
Wenn einer schon einen Satz zur Untermauerung seiner Argumente mit dem Konjunktiv beginnt, dann werd ich normalerweise schon stutzig. Prinzipiell sind mir Programme relativ wurscht: sie sind nur idealisierte Konstrukte, die nach vorgegebenen Bahnen ablaufen, ähnlich einer Beschreibung in einem Buch. Sie sind zu einem oder auch mehreren bestimmten Zwecken geschaffen worden und das sollen sie auch tun (lassen wir jetzt das Thema KI, sonst kommen wir wieder vom hundertsten ins tausendste, und vor allem wieder zur Dunklen Legion).
Dadurch, daß du kein Mediziner bist, kannst du die notwendigen Interaktionen zwischen Arzt und Patienten nicht kennen (obwohl man das mit ein bißchen Hausverstand durchaus nachvollziehen könnte): vieles läuft auf einer verbalen, sensuellen und empathischen Ebene ab, die ein Computer nicht durchführen kann. Wie angenehm wäre es doch auf dem Gebiet der internen Medizin (grad da könnte ich mir den Einsatz von Diagnosecomputern noch am ehesten vorstellen), wenn ich lediglich ein Programm mit den notwendigen Daten füttern müsste, und schwupps hätte ich die Diagnose mit Therapieplan. Wie gesagt, wäre das logischte und am besten geeignetste Einsatzgebiet. Gibts aber nicht. Warum? Weil die Mensch-Maschine-Interaktion nicht ausreichend ist. Und das hat nichts mit Sensoren zu tun.
Beispiel Chirurgie: daß die Präzision und/oder Mechanik ein Problem wäre, ist Unfug. Heutzutage werde zur Telechirurgie schon robotische Systeme verwendet - einziger Haken bei der Sache: es ist noch immer ein Chirurg, der sie lenkt. Das System alleine kann das nicht - es kann nämlich nicht intuitiv sein:
http://www.aktuelletechnik.ch/Web/InternetAT.nsf/0/BF77DE24C981D1B0C12574D4005A2EF5?OpenDocument&list=EF08402621BBC4A0C12573B4006F307B&sc=1&nav=100.02
Das einzige was stimmt, ist daß die Sensorik nicht ausgereift genug ist - nur dazu bräuchte man Nanotechnologie, und davon ist Mutant Chronicles meilenweit entfernt.
Nur zum Vergleich: es gibt schon Programme, die ganze Operationen durchführen könnten. Es bisher aber nur in der Simulation machen.
In der Simulation kann ich auch auf der Sonne spazieren gehen....
« Last Edit: December 09, 2008, 06:10:16 PM by Fetzenbankert » Logged

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