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Author Topic: Mutant chronicles Movie  (Read 3168 times)
trencher smg
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« on: September 25, 2008, 11:05:07 AM »

Habe mir gestern die US DVD Version von Mutant Chronicles angeschaut und finde den Film echt gelungen.Im Vorfeld war ja einiges zu hören à la 08/15 Zombiefilm der kaum was mit dem MC Universum zu tun hat etc.Zugegeben aufgrund der Handlung hätte man den Film besser Doomtrooper genannt, da der Plot eher einer Partie Siege of the Citadel oder fury of the Clansmen ähnelt.Auch wurden einige Personen und Schauplätze abgeändert ( gabs auch schon bei Lord of the Rings).Nichts desto trotz vermittelt der Film einen stimmigen Gesamteindruck des MC Universums.Two thumps up!!!
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UraYagyu
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« Reply #1 on: September 29, 2008, 11:38:56 PM »

Habe den Film auch unlängst angeschaut und so sehr ich mich gefreut habe endlich unser liebstes Spielszenario in bewegten Bildern zu sehen, fand ich es doch schade dass sie die Vorlage nicht mehr ausgereizt haben. Z.Bsp. gäbe es in der Dunklen Legion sicher mehr Mutanten zu sehen als die mit der Klingenhand oder wer fand noch die militärische Taktik bei der Erstürmung der Zitadelle sehr fragwürdig? Ansonsten finde ich, dass es als erster Versuch mit recht interessanten Schauspielern wie John Malcovich und Ron Perlman ganz passabel war.
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« Reply #2 on: September 30, 2008, 10:43:13 AM »

Ok die Erstürmung der Citadel ist ziemlich lächerlich aus taktischer Sicht.Auch dass die "Doomtrooper" ohne Rüstung in die Schlacht ziehen hat mir nicht gefallen.Trotzdem, stell dir mal vor Uwe Boll hätte sich die Filmrechte gekrallt...
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« Reply #3 on: October 01, 2008, 01:47:45 PM »

Der Uwe Boll hätte vielleicht das Szenario in die Gegenwart verlegt (kommt billiger) und die Dunkle Legion als Ableger von Bauhaus dargestellt (misslungene Experimente um den Übersoldaten zu erschaffen). Mishima würde aus lauter schwulen oder transsexuellen Samurais bestehen, die nichts anderes können als sinnlos mit ihren Brotmessern durch die Gegend zu fuchteln und Capitol würde aus Prinzip bei jedem Feindkontakt einen nuklearen Erstschlag anordnen. Ach ja Imperial kommt nicht vor und Cybertronic sind genauso sinnlos weil dauernd deren MS betriebssystem abstürzt.
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« Reply #4 on: October 02, 2008, 09:42:39 AM »

Gröhl gröhl,vorsicht sonst müssen wir noch zum Boxkampf antreten
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« Reply #5 on: October 03, 2008, 07:34:28 PM »

Hehehe, na da haben wir ja anscheinend einen echten Boll-Fan vor uns. Ich muss gestehen, daß ich von ihm bis jetzt nur Alone in the dark gesehen hab, und der war so nichstsagend, daß ich selbst nach zweimaligen Ansehen nichts darüber weiß. Btw: hat jemand Dungeon Siege gesehen? Wie war der?
Zum Film selber: enttäuschend. Hätte mir wahrlich mehr erwartet. Wie trencher richtig sagt, wars vom Drehbuch her einfach ein verfilmtes Siege of the Citadel-Spiel. Bezeichnenderweise kommt der Film nicht in die Kinos, sondern direkt in die DVD-Läden (offizieller Verkaufsstart bei Amazon ab 31.Oktober 2008). Mehr dazu gibts in einer offiziellen Fimkritik in der Rubrik Film.
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« Reply #6 on: October 07, 2008, 09:28:27 PM »

Bollfan nun wirklich nicht, aber ich habe mir einmal Postal gegeben und nach dem auf MC geschlossen. Dungeon Siege würde ich mir nur ansehen wenn´s mich nichts kostet, obwohl Postal wenigstens besser war als die letzten Leslie Nielsenfilme. Ich habe jedenfalls den Eindruck gehabt, dass sie damit die Nackte Kanone nachmachen wollten, oder irre ich mich? Das Spiel Postal kannte ich nämlich nicht, sondern bin nur dazu verleitet worden wegen der Bin Laden Verarschung.
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« Reply #7 on: October 08, 2008, 09:18:54 AM »

Ich wiederum kenn nur das Computerspiel - ist am Anfang lustig, weil sehr skurril, aber im Endeffekt auch nur ein Ego-Shooter wie alle anderen. Die letzten Leslie Nielsen-Filme hab ich gar nimmer gesehen, spätestens seit dem zweiten Teil der Nackten Kanone war klar, daß da nur noch Blödsinn nachkommen wird; eigentlich schade, war doch die Vorgänger-Fernsehserie Police Squad gespickt voll anarchischen und schrägen Humor. Während jedoch die Nackte Kanone-Serie von David und Jerry Zucker sowie Jim Abrahams produziert worden ist, hat Postal einen ganz anderen Hintergrund:

Quote
Wikipedia:
David Zucker beginnt seine Karriere Ende der 1960er Jahre gemeinsam mit seinem Bruder Jerry Zucker und ihrem gemeinsamen Freund Jim Abrahams mit der Gründung des Kentucky Fried Theatre, als die sie ein Programm mit dem Namen Vegetables auf die Bühne bringen, das aus einer Reihe von satirischen Sketchen, schlichtem Blödsinn und Attacken auf den American Way of Life besteht. Nach unerwartetem Erfolg - die Show ist monatelang ausverkauft - zieht die Truppe 1969 nach Los Angeles, wo sich ihr Siegeszug fortsetzt. 1977 kommt es zur ersten Arbeit in Hollywood, als Zucker, Abrahams und Zucker das Drehbuch für den Film Kentucky Fried Movie (Regie: John Landis) schreiben.
Der gemeinsame Weg der drei setzt sich mit ähnlich verrückten Filmen fort, deren typisches Merkmal die Parodie ganzer Filmgenres ist. Dabei engagieren sie für ihre Filme genau die Schauspieler, die zuvor in den ernstgemeinten filmischen Vorbildern spielten, und lassen sie sich selbst auf den Arm nehmen.

Quote
Wikipedia:
Postal 2 zeigt deutlich satirische Züge, die auf verschiedene Aspekte des „American Way of Life“ abzielen. Beispiele wären unter anderem der allzu leichte Zugang zu Waffen, schießwütige und korrupte Polizisten oder eine im Spiel stattfindende Wahl, die deutliche Parallelen zu der ersten Wahl von George W. Bush zeigt. In der Stadt selber stößt der Spieler auf Anzeigetafeln, Namen und Schilder mit zynischen und schwarzhumorigen Sprüchen, die die Verkommenheit der Gesellschaft in Paradise verdeutlichen und dem Spiel eine sarkastische Atmosphäre verleihen.
Das Spiel ist jedoch stark in die Kritik geraten, da es dem Spieler ermöglicht, wahllos und exzessiv gewalttätig zu werden, was detailfreudig dargestellt wird.
Die Entwickler des Spiels versuchten der Kritik an dem Spiel damit entgegenzuwirken, indem sie angaben, dass die Entscheidung zur Gewaltausübung rein beim Spieler liege. Er allein entscheide, ob er seine Aufgaben friedlich erledigt oder Unheil stiftet. Allerdings wird der Spieler oftmals dazu gereizt, Gewalt anzuwenden. So wird er des Öfteren von überzogen dargestellten Protestgruppierungen angegriffen, die gegen alles mögliche protestieren, von Büchern bis zu Christen. Die Bewohner von „Paradise“ sind extrem unhöflich, werden schnell beleidigend, wenn der Spieler sie anrempelt, und leicht gewalttätig. Auch liegen diverse Waffen, von Scheren, die sich wie Wurfsterne verwenden lassen, über Sturmgewehre bis zum Napalmwerfer frei in der Gegend herum.
Der Spieler wird zwar gereizt, einen Amoklauf zu starten, nötig ist dies jedoch nie. Einige Missionen bringen den Spieler allerdings in ernste Gefahr, so dass er ermutigt wird, die Angreifer zu töten. So wird beispielsweise in der Mission „Beichten in der Kirche“ nach dem Beichtvorgang eine Zwischensequenz eingeblendet, in dem Al-Qaida-Terroristen die Kirche stürmen und deren Besucher angreifen. Auf den Spieler wird unweigerlich geschossen, ob er nun selbst bewaffnet ist oder nicht. Zwar ist es nie Pflicht, das Feuer zu erwidern, doch ohne Gewalteinsatz ist es vor allem bei höheren Schwierigkeitsgraden beinahe unmöglich, eine solche Situation heil zu überstehen.

Aber zurück zum eigentlichen Topic: für mich war der Film in mehrfacher Hinsicht enttäuschend. Allen voran die dünne Story - mühsam zusammenkonstruiert ist die Entwicklung für Außenstehende kaum nachvollziehbar, es bleibt ein Rumpfplot über a la Herr der Ringe: eine Gemeinschaft zieht aus um das Böse zu vernichten. Brother Samuel ist Gandalf, Hunter ist Aragorn (und Frodo in einer Person) und Steiner ist Boromir. Gib den Chars jetzt noch ein bißchen weniger Tiefgang und voila - fertig ist Mutant Chronicles. Nicht umsonst kommt der Film nicht in die Kinos: schließlich wird er einem Testpublikum vorgesetzt und an deren Beurteilung wird gemessen ob es sich rentiert den Film in die Kinos zu bringen. Schade, ich fürchte das Projekt ist ziemlich in die Hosen gegangen.
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« Reply #8 on: October 08, 2008, 04:14:41 PM »

 Ok die Story ist dünn wie ein Supermodel und die Maschine aus dem All haben sie bei Transformers geklaut, aber was habt ihr denn erwartet? Um das Thema anständig zu verfilmen müsste man eine sechsteilige Saga daraus machen ( Star Wars ist zwar cool doch sowas von ausgelutscht).Insofern habe ich die Erwartungen dramatisch nach unten geschraubt als ich den Film in den DVD Player schob.
Gut fand ich zum Beispiel das Design und Farbgebung des Films auch die Effekte müssen sich nicht verstecken.Das Hauptproblem ist, dass die guten Szenen nur beiläufig und viel zu kurz sind. Aber die Bauhaus Miliz ( oder waren das Husaren?) oder die Schützengraben szenen fand ich echt cool.Alles in allem eine viel kleinere Enttäuschung als Matrix 2 und 3,die Resident evil trilogie,Serenity,Lost in Space,Sunshine,the Punisher,Alien vs predator,Star Wars Clone Wars,alles von Dr. Boll.Es könnte noch viel schlimmer sein
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UraYagyu
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« Reply #9 on: October 08, 2008, 10:21:11 PM »

Obwohl die Story dünn wie dreimal verwässerte Kohlsuppe war haben sie noch mal viel verschenkt indem sie absolute Stimmungstöter gehabt haben. Wo bleibt die Bedrohung durch die Mutanten übrig, die sie nach der Eröffnung in den Schützengräben mühsam aufgebaut haben, wenn die Zivilisten bei der Flucht wie bei der Essensausgabe dreimal um dem Block anstehen müssen. Als der Charakter von John Malkovic starb hatte man den Eindruck, die gesamte Stadt wäre schon von Mutanten überrannt worden, aber dann kommt dieser Schwachsinn mit der Fluchtgebühr, damit Mitch Hunter nochmal so richtig edelmütig rüberkommt, obwohl er dadurch die Mission gefährdet, was er ja ständig macht, auch um seinen Kumpel zu retten, denn er ja dann  sowieso den Gnadenschuß geben muss.  Und besonders wenn man sich das Ende ansieht muss ich zu dem Schluss kommen, dass er wahrscheinlich die ganze Zeit die Mission sabotieren wollte, weil er ja im Grunde schon ein Häretiker war :-)
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Roland
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« Reply #10 on: November 04, 2008, 09:35:11 PM »

Habe mit dem Film seit langem zum ersten Mal wieder für etwas MC-bezogenes Zeit gefunden. Man hätte sicher mehr draus machen können. Aber für das offenbar recht geringe Budget war er gar nicht so schlecht.
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« Reply #11 on: November 05, 2008, 11:11:10 AM »

Habe mir den Film auf DVD geholt, schon zig mal gesehen und ja die Handlung ist Schrott, aber trotzdem liebe ich den Film schon wegen der Splatterszenen ein echter Tipp für alle Gorehounds.Die Fahr und Flugzeuge im Film sind ebenfalls verdammt stylisch, genauso wie die Farbgebung des Films.Erinnert mich an Sin City und 300 und ist um Längen besser als Sky Captain mit dem komischen Weichzeichner Effekt
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« Reply #12 on: November 05, 2008, 08:13:33 PM »

Habe mir den Film auf DVD geholt, schon zig mal gesehen ...
Hut ab, das hab ich nicht geschafft (und ich zähl mich schon zu den eingefleischten Hardcore MC-Fans). Ein paar Mal, aber das hat gereicht.
Splatterszenen konnte ich in dem Film nicht wirklich entdecken, bis auf den Anfang, und selbst da hat das soooo unecht gewirkt.... Studiokulisse so schlecht zu verbergen, daß muss man mal schaffen. Lediglich die Farbgebung des Films, da muss ich dir recht geben, die hatte wirklich etwas besonderes. War aber auch schon das einzige. Bis auf das kohlenbetriebene Luftschiff, das war auch noch recht ulkig. Grin
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« Reply #13 on: November 06, 2008, 11:12:37 PM »

Vielleicht hat der liebe Trencher den Film als Hintergrunduntermalung auf seiner Flimmerkiste ständig laufen gehabt. So kommt man schnell auf 5 Durchläufe pro Tag. Und das summiert sich dann eben mit der Zeit. Aber bedenklich finde ich das Ende. Es impliziert, dass das wahre Grauen erst mit der Fortsetzung kommen könnte. Und als MC-fan kann man sich nun die Frage stellen was mehr nach dunkler Symmetrie riecht. Das Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?
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« Reply #14 on: November 07, 2008, 08:43:42 AM »

Yep.Der Film läuft bei uns im Proberaum ständig ohne Ton ( Ich kenn eh die meisten Dialoge schon) und wir spielen dazu 15 mal haben wir den sicher schon gesehen und ich finde ihn immer besser, nur die schnellen Cuts sind immer noch verwirrend
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