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Author Topic: Ethnien der Konzerne  (Read 6077 times)
Zieten
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« on: February 02, 2009, 10:56:56 PM »

Fertzenbankert und ich kamen gestern ehr spaßeshalber darauf welche Ethnischen gruppen eigentlich in den einzelnen Konzernen vertreten sind. Ich hab heute mal etwas drüber nachgedacht und die sache wirft wirklich einige Fragen auf. Cheesy

Wenn man bedenkt das Bauhaus in Europa und Capitol in Amerika auf mehere hundert Millionen Menschen zurück greifen kann (Mishima in Asien sogar wesentlich mehr) ham die IMperials auf ihrer Insel schonmal von vorne weg ein riesen Problem nämlich sie hocken auf einer Insel im Atlantik.

Im vergleich zu den anderen Konzernen schätze ich das Imperial etwa um die 500 bis 600 Millonen scharen konnte (Imperial ist der kleinste Konzern der ursorünglichen 4)
Also wie darauf kommen.
Imperial besteht aus Großbritanien und dem ehemaligem und aus Kolonien des ehemaligem britischem Empire. Wir wissen aber das große teile Indiens und Afrika sowie der gesamte arabische Raum total im Chaos versunken sind. Nigeria ist ehemalige britische Kolonie Mitgleid des Commonwealth of Nation und der Bevölkerungsreichste Staat Afrikas mit 140 Millionen Einwohnern. Sicherlich wären auch Süd Afrika (schleisslich eien der treusten Kolonien sowie Botsuana, Sombabwe und Sambia (die letzten beiden waren mal Rhodesien) dazu noch noch Namibia, Lesotho und Swasiland bringen es alle zusammen auf etwa 100 Millionen. Sind 240 Millionen aus Afrika und 60 Millionen Briten (die 3 Millionen Iren emhr oder weniger machen den Kohl auch nicht mehr fett). Jetzt kommen noch die ca 25 Millionen Australier und Neuseeländer dazu. Damit hat man dann etwa 325 Millionen Rausreissen müssen es also die 170 Millionen Pakistanis Cheesy sagen wir mal es ham noch ein paar Inder auf die andere seite geschafft und man hat dann um die 550 Millionen.

Das führt mich jetzt zu folgender Frage. Von diesen 550 Millionen Imperials sind ca 95 Millionen weiße das sind sagenahfte 17,27% Cheesy
Aber alle Imperials die man auf bildern sieht sind weiß Cheesy Und es gibt auch keinen Clan Lakshmi oder Khawaja.
Bei den Afrikanern kann mans ja noch verstehen da haben ja viele mittlerweile ihre Namen angepasst (z.b. Samuel Peter) aber bei den Indern und Pakistanis ist das ja garnicht so.
Es es ändert auch nichts das über 200 Millionen (Afrika hat von allen Afrikansichen staaten mit etwas über 5 Millionen die meisten weißen in der Bevölkerung in Nigeria sind das weitaus weniger weiße (hab nix geneuaes gefunden aber sie sind in keiner auflistung unter den ersten 10) der Imperials schwarz sein müssten und über 200 Millionen weitere Pakistanis.

Eine Lösung (naja keine wikrliche lösung aber es würde das verhältnis etwas verschieben) die ich noch hätte wäre sozusagen ein Aufruf Imperials. Hitler hat in den 30er Jahren alle duetschstämmigen Amerikaner dazu aufgerufen ins Reich zurück zu kehren und nicht gerade wenige folgten seinem Aufruf. In Nord Amerika leben nahezu 30 Millionen Amerikaner britischer Abstammung über 30 Millionen Irischer und dazu nochmal etwa 25 Millionen Schottischer. Wenn die häflte von denen dem Aufruf folgt (oder sagen wir ein Viertel) dan sind das immerhin schonmal ein paar Mehr. Auch die Spanier haben sowas ähnliches vor einigen Jahren getan (allerdings weil die mehr Soldaten brauchen)
Würde sogar erklären warum Capitol und Imperial sich einander so sehr hassen Cheesy wo es ja Capitol war die den Briten die Grundsteinlegung zu IMperial erst ermöglichte.

Die einzige andere Erklärung die ich hätte wäre das fast jeder weiße von Capitol immer mindestens 10 15 Kinder gemacht hat und das über Jahrhunderte hinweg. Cheesy


Capitol besteht aus Nord und Mittel sowie teilen Südamerikas. Die USA Kanada Mexiko und Kanada und Mittelamerika kommen da etwa auaf 500 Millionen dazu noch die nördlichen Staaten Südamerikas wie Kolubien und Venezuela sowie ein großteil Brasiliens ich denke das Capitol etwas über 700 Millionen Menschen da unten zur verfügung hätte. Da aucht teile Südamerikas Hops gegangen sind schätze ich Capitol als größten Konzern mal auf etwas über 700 bis 800 Millionen.
Und auch bei Capitol dürften die große Mehrheit Lationos sein die werden ja jetzt in den USA schon immer mehr und in Mexico und den meisten Staaten Südamerikas is ja sowieso fast jeder Latino. Da kann man sich ja aber wenigtens noch rausreden das die ja doch den meisten weißen irgendwo noch recht ähnlich sehen bzw vielleicht sind die in den Jahrunderten auf dem Mars einfach ausgebleicht. Cheesy

Mishima is ja ziemlich klar Asiaten aber was für Asiaten sit die frage die machen da ja große unterschiede, ich hab mal für ne taiwanesiche Firma gearbeitet und weiß daher gerade Asiaten sind untereinander teilweise extrem rassitisch. As größter Konzern nach Capitol hat Mishima wohl auch sowas zwischen 700 und 800 Millionen Einwohnern (vielleicht ham die sogar mehr weil die nen höheren verschleiss ham in dem Kasten System wer weiß wer weiß was ich da über die Ashigaru so gelesen habe ^^) In Asien hat man die Schnell zusammen Japan allein hat 127 Millionen Einwohner beide Koreanische Staaten haben etwa 72 Millionen womit die 200 schon geknackt ist. Jetzt braucht man noch ein paar Peaseants naja geht man mal in Vietnam und China vorbei da hats ja mehr als genug. Interessanter wäre hier wohl ehr wie die Kasten aufgebaut sind. Vor allem der von mir oben erwähnte gerade in Japan weit verbreitete Rassismus verbunden mit dem Traditionellem System Mishimas lässt da die Frage zu obwhol alle Japaner aufeinmal Samurai sind und der Großteil der Koreaner (Japan und Koreaner sind sich noch am nächsten in Asien Geographisch und Kulturell) und die Chinesen die ganzen Peaseants sind.

Bei Bauhaus gibts leider wenig Speilraum für solche gedanken die von mir spekulierten ca 600 bis 700 Millionen. Europa hat 700 Millionen Einwohner - Großbritanien, - ein paar Russen und vielleicht andere (Die 4 Kurfürsten Putin, Sarkorzy, Berlusconi und Merkel hocken dann am Raumhafen und was machen wir mit den schweizern lassen wir die mitfliegen? Sorry Trencher den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen Cheesy ) Ne das wären dann wohl ehr die Skandinavier oder andere länder in der Richtung, bzw wenn ich was zu sagen hätte würd ich ja die Polen nich mitfliegen lassen da würd ich kanllhart sagen dafür dass ihr euch vor 1000 Jahren bei der EU Ratssitzung so aufgespielt habt Cheesy + vielleicht noch ein paar aus ehemaligen franzsösichen Kolonien in Nordwestafrika.
Naja lange Rede kurzer Sinn der großteil wären hier wirklich Europäer. Und die 4 Bevölkerungsreichsten Staaten werden da wohl den Großteil ausmachen.

Ist natürlich alles reinste schöne Spekulation von mir.

Dann sag ich mal mögen die Diskussionen beginnen. Smiley


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UraYagyu
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« Reply #1 on: February 08, 2009, 09:16:49 PM »

Laut UWZ hat gerade  bei Mishima ein Erdrutsch in den Machtverhältnissen stattgefunden, da nicht mehr die Lorderben Mishimas das Sagen haben, sondern nur mehr Puppen für die Triadenführer darstellen. Da die Triaden traditionell chinesischen Ursprungs sind, wirft das die Dominanz der Japaner innerhalb des Konzerns in ein ganz anderes Licht. Die Verflechtungen der realen Wirtschaft mit der Schattenwirtschaft, Schmuggel und Korruption haben demnach den Samurai-ethos, der bei Mishima überzeichnet dargestellt wurde, zumindest in der Führungskaste derart ausgehöhlt, dass er einem merkantil-macchiavellistischem Prinzip weichen mußte. Außerdem würde es auch erklären wie ein derart starres Kastensystem ohne innere Revolten erhalten werden kann, da die Triaden in der Mehrheit der Bevölkerung für eine relative Ordnung sorgen können. Deshalb sind die Triadenführer unerkannt und unbehelligt von der großen Konzernpolitik immer mehr an Einfluß und Macht gekommen, während die Lorderben aus den Konzernkriegen und inneren Zwistigkeiten nur wiederholt geschwächt, Konzession um Konzession an sie machen konnten. Der einzige Grund warum die Triaden ihre Macht nicht offen zur Schau stellen wollen, ist in dem damit verbundenen Machtverlust und Bloßlegung ihrer Interessen gelegen.
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trencher smg
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« Reply #2 on: February 09, 2009, 04:58:10 PM »

@ Zieten: Schon ok wenn du uns nicht mitnimmst,wir warten dann halt auf Cybertronic und helfen denen die Börse zu manipullieren.

Schon richtig, aufgrund der Tatsache dass gerade mal 8-12% der Weltbevölkerung weiss, sprich Kaukasischer Abstammung ist,besteht ein Grossteil der Menschen im MC Universum aus Nichtkaukasier.Ok von Mishima gibts schon Bilder mit Nichtasiaten und bei Artworks von Capitol findet man doch den einen oder anderen mit afrikanischer Abstammung.Zumindest müsste es einen Indischen oder Iranischen Konzern geben,es sei denn die Islamische Welt gehört zu denen die zu stolz waren um mitzugehen.Oder anders gefragt: Wieviele Iraner würden wohl in Amerikanische Raumschiffe steigen um mit denen zusammen eine neue Welt zu begründen?Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass es zig Millionen von Menschen gab die die Konzerne gar nicht wollten.
Das Thema wirft noch eine andere Frage auf: Wie leicht kann man als Konzernbürger seinen Konzern überhaupt wechseln?Ich glaube kaum dass man einfach bei der Bauhaus Einwohnerkontrolle anrufen kann und denen verklickert dass man zu Cybertronic wechselt...
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Fetzenbankert
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« Reply #3 on: February 12, 2009, 02:51:49 PM »

Zuerst mal etwas sehr grundsätzliches: dazu müssen wir uns in der Zeitlinie zurückbewegen, und zwar bis zum großen Exodus von der Erde (ca. 2300 n.Chr.). Das ist eigentlich die Basis, auf Grund derer wir unsere Berechnungen bzw. Spekulationen festmachen können. Wenn wir uns also das Verhältnis der verschiedenen Ethnien ansehen, müssen wir die damalige Bevölkerung heranziehen, aber nicht nur die Verteilung der Ethnien innerhalb der Konzerne, sondern ebenso die Parameter sozialer Stand, Ausbildung und Reichtum sowie die gesellschaftliche Funktion. Denn anhand dieser Parameter wurden ja die Personen ausgewählt, die an Bord der großen Raumschiffe durften und mit denen die Kolonisierung des Weltraums durchgeführt wurde. Die absolute Verteilung der Bevölkerung ist also nicht relevant, wichtig ist lediglich die Verteilung innerhalb der Eliten, also höchstens 10 Prozent der Bevölkerung!
1) Capitol: wenn man sich die Verteilung der Bevölkerung an den Universitäten ansieht, kommt man doch zu einem relativ klaren Bild.

Hier überwiegt der Anteil der weissen Bevölkerung eindeutig - jedoch muss ich einschränken, daß dieses Diagramm nicht hundertprozentig repräsentativ ist, da hier nur die Uni von Miami dargestellt ist und die Verteilung der verschiedenen Ethnien in Florida sicher anders aussieht als zB in Vermont, aber trotzdem kann man daraus den Rückschluss ziehen, daß die obere Bildungsschichte weiß dominiert ist. Wenn man extrapoliert bis ans Ende des 21.Jhdts so verschiebt sich vielleicht einiges Richtung der farbigen Bevölkerung, trotzdem wird das Verhältnis bei ca 50:50 liegen.
Im Militär liegt die Verteilung noch stärker vor: waren im Jahr 2000 23% der Rekruten Schwarze, so waren es 2005 13,5%. Stattdessen wird der Anteil der Weissen im Militär wieder höher, Latinos rücken zwar auch nach, jedoch nicht im selben Ausmaß. Gerade die USA sind also ein gutes Beispiel, daß man nicht einfach aus der Gesamtmenge der Bevölkerung direkte Rückschlüsse auf das MC-Universum ziehen darf.
2) Bauhaus: da hat Zieten wohl schon alles dazu gesagt. Außer das mit den Schweizern. Die würd ich schon mitnehmen - aber nur wenns dann nicht zu allem und jedem eine eigene Volksabstimmung gibt. Direkte Demokratie ist gut, aber man kanns auch übertreiben.
Spaß beiseite: die ethnische Verteilung der Superreichen in Europa ist ziemlich groß. Seien es jetzt die Oligarchen in Russland oder die deutschen Konzerninhaber, französische Multimillionäre oder schwerreiche Spanier. Tatsächlich scheint sich aber die Konzentration des europäischen Kapitals in Deutschland und Frankreich abzuspielen, daher sind die Vorgaben von MC durchaus nachzuvollziehen. Mit den Militärs verhält es sich ähnlich: meist werden die nationalen Armeen durch die ansässige Bevölkerung gestellt, Einwanderer zeigen dazu kaum Affinität. Die Bildungselite wiederum wird ebenso meist durch die jeweilige Bevölkerung gestellt werden: meist ist Bildung mit hohem finanziellen Aufwand verbunden, daher ist beides miteinander gekoppelt. Zwar mag es sein, daß es momentan große Migrationsströme in fast allen europäischen Staaten gibt, doch möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß beim Exodus nur die besten der besten mitgenommen werden (gerade v.a. bei Bauhaus, bei dem Qualität ja die oberste Doktrin ist). Auch wenn der Nobelpreis sicher nicht stellvertretend für die intellektuelle und innovative Kapazität eines Landes stehen kann, so kann er doch ein Gradmesser für zukunftsorientiertes Potential sein: und demnach sind 7 europäische Länder unter den ersten zehn Ländern mit den meisten Nobelpreisträgern! Wobei ich Großbritannien, das immerhin mit 100 Gewinnern die Nummer 2 ist, gar nicht mitgezählt habe (ist ja in Zukunft Imperial)!
3) Mishima: hier gehe ich zuerst mal von dem derzeitigen Status quo aus. Im Prinzip besteht der gesamtasiatische Raum aus drei Machtblöcken: China, Japan und Korea(+Tigerstaaten). Allein aus dem Wirtschaftswachstum, der militärischen Macht, dem Bevölkerungsreichtum und dem Kapital möchte man wohl meinen, daß China eigentlich die Kernsubstanz eines zukünftigen Megakonzerns bilden sollte. Stimmt aber nicht. Denn die derzeitige Entwicklung dieser Supermacht basiert mMn auf gravierenden Denkfehlern:
  • billige Arbeitskräfte: die Entwicklung ist schon wieder rückläufig. Die Qualität der Produkte ist dermassen mies, daß es da schon wieder einen Umdenkprozess in der Weltwirtschaft gibt; Beispiele: Handyakkus, die lebensgefährlich sind, vergiftetes Milchpulver, toxische Materialien in Kinderspielzeug, etc.
  • Planwirtschaft: die Abkehr von dieser Wirtschaftsform ist noch lange nicht abgeschlossen. Und wozu die führt, haben alle zusammengebrochenen kommunistischen Systeme gezeigt. Die marktwirtschaft ist dafür in Cina dermassen korrupt, daß sie auf Dauer die gesamtchinesische Wirtschaftsentwicklung sehr deutlich bremsen wird, v.a. zur Zeit der derzeitigen weltweiten Rezession.
  • Forschung und Entwicklung: einer der wichtigsten Punkte. Die wissenschaftlich-technologische Entwicklung Chinas ist von ihrer zukünftigen Ausrichtung ungefähr mit der europäischen aus den 70er Jahren vergleichbar. D.h. Fortschritt um jeden Preis ohne nachhaltiges Denken. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl der Drei-Schluchten-Staudamm: http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Damm.
    Quote
    Die USA haben verkündet, keine derartigen Riesenbauten mehr zu realisieren, da die ökologischen Schäden zu groß seien. Schon jetzt investiere man Milliarden Dollar, um die Auswirkungen der bestehenden Aufstauungen zu reparieren. China jedoch verwirklichte das Jangtse-Projekt trotz der Warnungen einiger Wissenschaftler vor den Ausmaßen des Stausees.
    Dieses Projekt ist einer der größeren Bausteine für den ökologischen Holocaust, den China droht. Aber die Großmacht steuert ungebremst dem entgegen und zeigt keinerlei Interesse prospektiv erhaltende Maßnahmen zu setzen. Die Apokalypse, die den großen Exodus in der Geschichte von MC bedingt, wurden durch genau diese gewaltigen Eingriffe in die Natur erst provoziert.
Meine Prophezeihung ist, daß China in der Historie der Mutant Chronicles untergehen wird. Und deshalb wird Japan, das seit seiner Öffnung am Beginn des 20.Jhdts eine immer vorwärtsgewandte Orientierung (bei gleichzeitiger Besinnung auf traditionelle Werte) zeigte, eher befähigt sein die Leitung eines zukünftigen Megakonzerns zu übernehmen. Und auch wenn Südkorea noch starke Abneigung zu Japan empfindet (durch die ehemalige Besatzung 1910-1945), so wird das in Zukunft sicher an Wichtigkeit verlieren und eine stärkere Kooperation entstehen. Ergo werden die Hauptanteile von Mishima durchaus zu 40-50% Japanern, 25-30% Koreanern, und 25-30 % Rest (China, Taiwan, Singapur, Indonesien, Malaysia, Philippinen und Thailand) bestehen. Eines stimmt aber sehr wahrscheinlich: homogen ist der Konzern keineswegs.
4) Imperial: das ist tatsächlich eine interessante Angelegenheit. Wenn man die Geschichte kontinuierlich zurückverfolgt, so ist ja Imperial eigentlich ein Ableger des Commonwealth of Nations. 53 Staaten sind gegenwärtig Mitglieder im Commonwealth; die zentrale Rolle spielt aber sicherlich das Vereinigte Königreich (gefolgt von Australien, Kanada und Indien).

Ich denke, daß sich bei einer drastischen Verschlechterung der wirtschaftlichen und ökologischen Lage, wie sie sich vor dem Exodus und knapp vor dem beginnenden ökologischen Supergau abzeichnet, die Kernstaaten in einem Selbstschutzreflex noch weiter zurückziehen werden und alle Risikogebiete (und darunter fallen dann definitiv Indien und Pakistan!) sich selbst überlassen werden. Ergo wird der Restrumpf dieses Staatenbundes dann nur noch aus den jetzigen 16 Commonwealth Realms bestehen - eben das UK, Australien, Kanada und ein paar kleine Exotenstaaten.

Und dann sieht die Ethnienverteilung wieder ganz anders aus. Selbst wenn man annimmt, daß sich Teile Kanadas den USA zuwenden, so kann man sich bei der Betrachtung der Ausgangslage auf diese drei Staaten konzentrieren:
  • Grossbritannien: laut der Volkszählung von 1991 gehörten gerade mal 3 Millionen von den 55 Millionen Einwohnern zu einer ethnischen Minderheit (karibisch, indisch oder aus Bangla Desh). Die Asiaten stellen interessanterweise die kleinste Minderheit, die Inder wie zu erwarten die größte. Nichtsdestotrotz sind das gerade mal 5,5% ! 2001 lag die Anzahl der ethnischen Minderheiten bei 8%, wenn man das nun hochrechnet, wären das im Jahr 2011 10,5%. Aber:
    Quote
    Eine Studie der Joseph Rowntree Foundation über Migration und soziale Mobilität aus dem Jahr 2006 zeigt, dass Minderheiten spätestens ab der zweiten Generation mehrheitlich einen sozialen Aufstieg schaffen. Dabei ist das Bild nicht einheitlich: Kinder aus chinesischen und indischen Familien zeigen überdurchschnittliche Schulerfolge, afrikanische und karibische Kinder bleiben zurück.
    Der soziale Aufstieg der Minderheiten bleibt nach der Studie im Rahmen der gesellschaftlichen Gesamtentwicklung. Besonders dünn wird es aber an der Spitze: Nur drei Regierungsmitglieder sind farbig, von den 646 Parlamentssitzen haben Nichtweiße nur 15 inne und in der Wirtschaftselite bleibt ein Mann wie Versicherungsboss Tidjane Thiam immer noch die Ausnahme. In der Polizei, der ein Bericht noch 1999 „institutionellen Rassismus“ vorwarf, ist von 78 regionalen Leitern nur einer nicht weiß. Erfolgreicher war man im Sport und im Showbusiness. Ein Drittel der Fußballer in der englischen Premier League sind heute dunkelhäutig.
    Und nach welchen Kriterien beim großen Exodus vorgegangen wurde, brauche ich nicht nochmals zu erläutern.
  • Kanada: hier habe ich nur Daten aus 1992 vorliegen, aber die Situation ist ähnlich wie in GB. Über 90% Weissen stehen knapp 10% Minderheiten aus verschiedensten Ethnien (Afrikaner, Chinesen, etc) gegenüber.
  • Australien: hier stammen die Daten aus 2006. Ethnische Gruppen: Kaukasier 92 %, Asiaten 7 %, Ureinwohner und Andere 1 %.
Wenn man dies alles nun berücksichtigt, dann erscheinen in meinen Augen die Annahmen der Schöpfer von MC über die zukünftige Etnienverteilung in Imperial durchaus plausibel.
5) Bruderschaft & Cybertronic: hats damals noch nicht gegeben.
« Last Edit: February 18, 2009, 01:51:19 PM by Fetzenbankert » Logged

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« Reply #4 on: February 18, 2009, 01:54:26 PM »

Laut UWZ hat gerade  bei Mishima ein Erdrutsch in den Machtverhältnissen stattgefunden, da nicht mehr die Lorderben Mishimas das Sagen haben, sondern nur mehr Puppen für die Triadenführer darstellen.
Ähhm, kann es sein, daß du nicht UWZ meinst (denn da habe ich diesbezüglich nix gefunden), sondern die neue Version von COG-Games? Denn die letzteren haben ja in ihrer Änderungswut die Geschichte Mishimas ziemlich verhunzt...
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Zieten
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« Reply #5 on: February 18, 2009, 05:25:02 PM »

So jetzt kann ich endlich antworten. Cheesy

Da ich den vorteil hatte die ganzen letzten Tage mir meine Antwort zurecht legen zu können geht das jetzt teilweise relativ schnell.

Erstmal allgemein. Natürlich hat Fetzenbankert recht das vor allem die Eliten mit genommen wurden, so gesehens tellt ja meine zusammen Fassung oben auch nur die Einzugsgebiete da welche den jeweiligen Konzernenw ohl zur verfügung stehend a komme ich aber nich später drauf zurück. Allerdings reden wir hier ja nicht von einer kleine Expedition bei der mal ein paar Wissenschafftler auf die ISS geschickt werden sondern wir reden hier sozusagen vom Auswandern der Menschheit zur sicherung von eben diesem Fortbestand. Das ist ein gewaltiges Unternehmen und der Aufwand sit enstsprechen groß, auf der Seite steht ja unter Intro die erste Raumstation auf dem Mond
 welche von Capitol gebaut wurde war riesig. Unter riesig kann jetzt natürlich alles gemeint sein aber egal wie man es dreht und wendet so eien Station kann man nicht allein mit Wissenschafftlern am laufen halten das braucht Logistiker, Mechaniker, Krankenschwestern, Soldaten, Polizisten, Arbeiter jeglicher Art und und und.

Ich habe mir versucht die Situation mal selbst vorzustellen ich bin Vorsitzender eines Mega Konzerns und meine Aufgabe ist es mit einer begrenzten Anzahl an Personen von der Erde auszuwandern um den Fortbestand meines Konzerns zu sichern. Wen nehme ich also mit.

Egal wie ich werde so ziemlich alle Berufsgruppen irgendwie brauchen.

Natürlich brauche ich manche weniger als andere genauso dürfte klar sein das ich nicht den Azubi mit Vorstrafen mitnehme der gerade seine 3 Ausbildung anfängt und bei den anderen beiden rausgeflogen ist oder den Mitarbeiter der immer nur schön diesnt nach Vorschrifft schiebt und zusihet das er irgendwie seine 8 Stunden abreisst und 5 Minuten vor Feierabend schon an der Stechuhr steht.

Da nehme ich gut, engagierte Mitarbeiter mit wie etwa Ingenieure die Inovative Ideen haben und Fleißig sind, Lagerarbeiter die ihren Job absolut beherschen und erst gehen wenn alles verstaut ist, gute gehorsame Soldaten mit selbstständigen aber ebenso gehorsammen Offizieren. Etc. etc.

Insgesamt muss ich vor allem den Fortbestand der Menschheit sichern also würde ich wohl darauf achten das alle die ich  mitnehme junge Familien mit Kinderwunsch sond oder noch besser schon Kinder haben. Auch das Alter spielt hier eine entscheidende rolle Es wird wohl kaum einer über 50 Mitgenommen.

Klar ist natürlich das hier die Eliten im Fordergrund stehen aber es gibt ja auch irgendwo immer wieder Minderheiten, vor allem auch im Militär und bei den niedrigeren Arbeitskräften die mane ben doch auch brauch.

Wie viele jeder Konzern mitgenommen aht ist natürlich schwer zu sagen aber ich will es doch mal erahnen. Zuerst ist es schwer da natürlich keine genauen daten für Terraforming und Kolonisationd er Planeten sowie den Exodos gegeben sind wir wissen nur irgendwann Ende des 23. Anfang des 24 Jahrhunderts. Was wir aber wissen ist das 2930 n.Chr. Imperials Conquistadoren den Pluto erreicht und die dunkle Symmetrie entfesselt hat. Das gibt uns also ein Zeitfenster von etwa 600 Jahren. Jetzt müssen wir rechnen aus dem Sourcebook wissen wir das Luna City ca 850 Millionen Einwohner hat. Allerdings ist mir jetzt soweit nicht klar ob das nur für das "jetzt" in MC gilt was ja soweit ich weiss 4284 n.Chr. ist oder aber auch schon damals also vor über 1000 Jahren. Deshalb gehe ich jetzt einfach mal davon aus das die Bevölkerugn damals schon ähnlich war sagen wir mal 600 Millionen daran können wir uns einigermaßen orientieren da wir wissen das kaum eine Staat auch nur annährent so groß ist wie Luna City San Dorado aber nach luna die größte zu seien scheint aber auch nur annährend an Luna herankommt gehe ich mal davon aus das San Dorado etwa 200 bis 250 Millionen hat und Städte wie etwa Heimburg dann um die 150 Millionen.

Wenn man sich jetzt anschaut das auf der Erde in den letzten 200 Jahren trotz zweier Weltkriege (und vieler vieler mehr) die Bevölkerung von etwa 1 Milliarde auf 6,5 Milliarden gestiegen ist so schätze ich mal das jeder Konzern so etwa zwischen 20 und 50 Millionen Leute mitgenommen hat. Wenn man dann mal davon ausgeht das in den ersten 200 Jahren Das Bevölkerungs Wachstum etwas um die 1% betragen hat und das dann danach langsam zurück ging hätte Luna nach 200 Jahren (wenn man von 100 Millionen am Anfang ausgeht) eine Bevökerung von etwa 600 Millionen womit man dann auch schon locker die anderen Planeten besiedeln kann.

Zu Capitol
Natürlich hast du wie gesagt teilweise recht aber wie du selber sehen kannst sind es dort bereits ein Drittel Hispanics und diese quote ist im momment am steigen.
Was das Militär betrifft weiss ich jetzt nicht genau wo du die Zahlen herhast nach meinen quellen ist der Anteil der farbigen seit Jahren konstant bei etwa 21% Obwohl es viielleicht seien könntest dass das die Prozentzahl der sich neu verpflichtenden ist?
Was die Hispanics betrifft so hat sich der Anteil von Hispanics seit 1995 fast verdoppelt (auf 10,5%) wenn wir das jetzt bis 2300 hochrechnen kommt man da sicher auf 20 bis 25% wenn nicht mehr.
Obwohl es ja bei Capitol doch immer wieder einige schwarze zu sehen gibt und bei den Hispanics ist es ja auch so das es dort einige gibt die man so garnicht als Latinos erkennt und die problemlos als weiße durchgehen.
z.b. Alana De La Garza (imho eine absolute Granate die Frau)



Zu Bauhaus
Wurde jetzt wirklich alles gesagt.
Da wird es sich wohl wirklich so verteilend as allein aufgrund der Bevölkerungsgröße Deutschland, Frankreich Russland und Italien die vorderen Plätze inne haben dann kommt Spanien und dann die kleineren Staaten wie Portugal, Benelux Staaten, Skandinavien und Ja auch die Schweiz (war ja schliesslich nur ein Scherz).

Zu Mishima
Wurde ja eigentlich auch schon alles gesagt ich denke eben auch das Japan und (Süd) Korea hier die Fürhung übernehmen werden da sie die technologisch am weitesten entwickelten Staaten sind und eben die mit dem meisten Potential und der meisten erfahrung. Es stimmt zwar das Japaner und Koreaner sich nicht so grün sind sie sind sich allerdigns gegenseitig immer noch lieber als es die Chinesen oder irgendwer anders sind. Als die beiden einzigen Kapitalistisch orientierten Staaten in einem sehr sozialistisch geprägtem teil der Welt sidn sie ohnehin natürliche verbündete und wie gesagt die Asiaten sind untereinander allgemein extrem rassistisch und es geht ehr darum wen man weniger hasst als darum wen man mag.

Einzig zu dem mit den Handyakkus muss ich jetzt doch noch sagend as ich vorhin gelesen habe dass dies mittlerweile eindeutig wiederlegt wurde (der eine is z.b. mit seinem schweissgerät an den Handyakku gekommen da bruacht man sich nicht wundern). Aber es gibt unzählige weitere Beispiele (z.b. Autos wer mal einen Crashtest eines chinesischen Autos gesehen hat weiss was ich meine) außerdem geht da unten die Schweere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander und wenn da mal der nächste Mao kommt dann gute Nacht China. Dazu kommt noch das die sich mit der Ein Kind Politik elegant ins Knie geschossen haben weil in China jetzt eine ganze Generation von extrem verwöhnten und verhätschelten Einzelkindern aufwächst die kaum mehr homogen und kritikfähig sind aber das jetzt weiter auszuführen würde wohl wirklich den Rahmen der Diskussion hier sprengen.

Zu Imperial

Hier muss ich zunächst mal sagen das ich Kanada zu den USA gezählt habe obwohl das ja natürlich ähnlich ist wie den von mir einberachten Aufruf an alle british stämmigen Nordamerikaner heim auf die Insel zu kommen.

Insgesamt befindet sich hier natürlich der Kern in Großbritanien, Australien und vermutlich auch Kanada. Indien und Paksitan kann natürlich gut seien das man davon die Finger gelassen hat oder Alternativ das diese beiden Länder sich selber als Megakonzern versucht haben.

In Afrika könnte ich mir dennoch aus meheren Gründen gut vorstellen das man dort vertretten ist.

- Südafrika ist doch immer noch England sehr zugewad zeigt auch das man obwohl man fast 30 Jahre lang nicht im Commonwealth warwieder eingetretten ist, Südafrika hat zudem auch mal zum Commonwaelth Realm gehört. Desweiteren leben in Südafrika sehr viele weiße britischer Herkunft die in hohen und Einfluss reichen Positionen sitzen sowohl in der Industrie, in der Politik und im Militär (in der Tat sind immer noch die meisten Soldaten der Südafrikanischen Streitkräfte weiß).
- Die Bodenschätze der Kampf um die letzten verbleibenden Bodenschätze ist vermutlich vor dem Exodus immer wichtiger und erbitterter Geworden. Und von denen sind extrem viele in Afrika. Gerade Südafrika ist mit eines der reichtsten Länder an Bodenschätzen. Ebenso Nigeria welches ich auch genannt hatte.

Wenn wir mal davon ausgehen das sich Capitol über die Bodenschätze in Süd Amerika und im nahen Osten her macht (machens ie ja jetzt schon) Mishima über die in Asien (vor allem in China) Bauhaus über die in Russland/Europa und die in Nord und Zentral Afrika (eben die ehmaligen Kolonien Kontinental Europäischen Großmächte, vor allem Kongo als ehemalige Belgische Kolonie, oder auch Angila. So ist es doch nur logisch das Imperial sich über die Rohstoffe in Süd- und West Afrika hermacht und Nigeria war im Westen die einzige wirkliche Bastion des Empire.

Natürlich ist klar dass dann trotzdem nur die Eliten und die gehobene Mittelkalsse mitgenommen wurde. Und kalr ist auch dass das großteils weiße sind. Aber man sieht ja bei Imperial nicht einen einzigen nicht Kaukasier.

@Trencher

Quote
Das Thema wirft noch eine andere Frage auf: Wie leicht kann man als Konzernbürger seinen Konzern überhaupt wechseln?Ich glaube kaum dass man einfach bei der Bauhaus Einwohnerkontrolle anrufen kann und denen verklickert dass man zu Cybertronic wechselt...

Ich denke die einzige wirkliche möglichkeit ist mit Mann und Maus überzulaufen und um genommen zu werden muss man denen wohl auch was bieten können, Ausnahme war wohl die Anfangszeit von Cybertronic wo es wohl auch darum ging Leute um sich zu schaaren.
Aber die Fieldhausens wären wohl bei bei Capitol wäremstens empfangen worden ohne vorher die 10 Jahre in der Freedom Brigade abreißen zu müssen. Hingegen darf man zumindest in frage stellen ob der einfache Ducal Milita Trooper auch sp wärmstens aufgenommen worden wäre. Obwohl da Imperial und Cybertronic wohl noch eine Ausnahme darstellen da diese beiden als die kleinsten Konzerne wohl immer Leute gebrauchen können.

Was das mit den Triaden betrifft so warte ich mal ab was da jetzt bei der diskussion zwischen Fertzenbankert und UraYagyu rauskommt. Cheesy



 
« Last Edit: February 19, 2009, 08:56:21 PM by Zieten » Logged
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« Reply #6 on: February 23, 2009, 08:20:52 PM »

Shimasen, meine Verwechslung, die Triadenführung von Mishima stammt natürlich nicht wie Fetzenbankert bezweifelt hat aus UWZ sondern aus der Neuinterpretation von COG- Games. Was gleich meine Frage aufstellt, ob man die noch zum Canon dazuzählen darf oder als Häretiker hingemetzelt wird.
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« Reply #7 on: March 11, 2009, 04:12:34 PM »


Ich habe mir versucht die Situation mal selbst vorzustellen ich bin Vorsitzender eines Mega Konzerns und meine Aufgabe ist es mit einer begrenzten Anzahl an Personen von der Erde auszuwandern um den Fortbestand meines Konzerns zu sichern. Wen nehme ich also mit.
Egal wie ich werde so ziemlich alle Berufsgruppen irgendwie brauchen.

Natürlich habe ich etwas simplifiziert, aber aus genau dem Grunde hab ich mich auf die drei wichtigsten Gruppen konzentriert: ich brauche Produktion, Innovation und Verwaltung (Legislative, Judikative und Exekutive). Und wenn ich berücksichtige, daß es um den Rest der Menschheit geht, um das Überleben dieser Spezies, und ich noch dazu die Möglichkeit habe hier auswählen zu können, dann nehme ich die Besten der Besten.
Der neue Ausgangspunkt der Menscheit ist eine riesige Raumstation: aber auch dort können großteils alle notwendigen Produktionsschritte von eben diesem ausgewählten Personenkreis durchgeführt werden. D.h. ich benötige auf dem Mond nicht unbedingt Pizzabäcker, Briefträger oder Müllmänner. Was ich benötige sind Spezialisten und Techniker mit höherer Ausbildung. Es geht hier nicht unbedingt um Arbeitsmoral (oder zumindest nicht alleine), sondern um Qualifikation. Meist ist der generelle Ausbildungsstand einer Nation gekoppelt mit der Immigration. D.h. durch ein hohes durchschnittliches Bildungsniveau werden in der Arbeitswelt Stellen frei, die durch niedrig qualifiziertes Personal aufgefüllt werden müssen - und diese werden meist durch das Gros der Immigranten gestellt (in den USA also zB Latinos oder schlecht ausgebildete Schwarze). Dadurch ergibt sich zwangsläufig eine breite Spezialisierung, für jede Tätigkeit oder Funktion in solch einer Gesellschaft gibt es eine entsprechende Fachkraft. In einem extrem minimalisierten Betrieb einer Raumstation werden aber alle Arbeiten, die anfallen und notwendig sind, durch die zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte erledigt. D.h. das abgeschlossene System Raumstation ist arbeitstechnisch gesehen im Bezug auf die soziale Schichtung regressiv: jeder muss alles (oder zumindest vieles) können. Einfach weil die Kapazitäten dieses Systems nicht mehr Leute zulassen. Als Vergleich kann da die Raumstation MIR dienen: auch da waren nicht mehr als 3 Kosmonauten gleichzeitig an Bord (einer sogar 679 Tage lang, also fast 2 Jahre!). Und die mussten ebenso alles durchführen, was anfiel, da gabs keinen Koch, keine Putzfrau und keinen Installateur/Klempner, wenn mal die Klospülung nicht funktionierte. Oder jetzt bei der ISS: da sinds 5 Besatzungsmitglieder. Allesamt wie schon bei der MIR hochqualifizierte Akademiker - aber ansonsten dasselbe in grün.
Und genauso stellt sich die Situation beim großen Exodus dar: nur ein winzigkleiner Teil der Menschheit kann auswandern. Denn selbst bei allem Optimismus wird es sich nicht um Millionen (oder gar Milliarden) Menschen handeln, sondern eher um einige Hunderttausend pro Konzern, wahrscheinlich sogar noch weniger. Denn die Raumfahrt wird nicht mehr Kapazität zulassen:
Quote
Über die Machbarkeit kosmischer Vergnügungsreisen diskutierten vergangene Woche rund hundert Raumfahrtingenieure und Marketingexperten auf dem ersten internationalen Symposium über Weltraumtourismus in Bremen.
Die Spaceshuttles der Nasa kommen für den Massentourismus nicht in Frage - sie sind schlichtweg zu teuer. Statt dessen wollen die Forscher spezielle Charterfähren mit einer Kapazität von 60 bis 100 Sitzen bauen. Im Gespräch ist beispielsweise eine Billigversion des offiziellen Shuttle-Nachfolgers "Venture Star" aus dem Hause Lockheed. Ein Prototyp der einstufigen Raumfähre soll bereits Ende des Jahrzehnts zu Testflügen abheben. Ebenso wie die heutigen Spaceshuttles startet er senkrecht und landet wie ein Flugzeug.
Im Gegensatz dazu soll der japanische "Kankumaru" wie ein Ufo senkrecht landen. An Plänen für die technische Umsetzung tüfteln Raumfahrtingenieure schon seit Jahren; sie bedürfen allerdings noch einer sorgsamen Prüfung für den großtechnischen Einsatz. Der Vorteil gegenüber den "Flachlandern": Kankumaru könnte binnen weniger Stunden für einen nächsten Start gerüstet sein - eine absolute Notwendigkeit für den wirtschaftlichen Betrieb.
Und damit lässt sich eine Kapazität von bis zu 500.000 Menschen bewerkstelligen - pro Jahr! Doch dafür war beim Exodus keine Zeit, der Planet wurde (da allgemeiner Kriegs- und Ausnahmezustand herrschte) innerhalb kürzester Zeit verlassen. Zwar gibt es dazu keine Angaben, wieviele Menschen tatächlich genau auf den Mond ausgewandert sind, aber wenn ich jetzt die fiktiven Zahlen über zukünftige Weltallflüge heranziehe und voraussetze, daß der Exodus höchstens 3 Monate gedauert hat (bedenke welch logistische Meisterleistung es ist, 3 Monate lang in einem Bürgerkrieg den Betrieb von einem voll funktionstüchtigen
Raumflughafen aufrechtzuerhalten!), komme ich auf eine Gesamtzahl von 125000 Menschen pro Konzern, die so auf den Mond auswandern könnten. Wenn ich mich recht entsinne war tatsächlich irgendwo in den Sourcebooks die Rede davon, daß damals nur einige Hunderttausend den Exodus mitmachten, aber wo das genau angeführt wird, kann ich momentan nicht genau sagen. Ich werds versuchen nachzuschlagen. Cheesy
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Ich kann mir eine Welt vorstellen ohne Krieg, eine Welt ohne Hass. Und ich kann mir vorstellen, wie wir diese Welt angreifen, weil die Typen es niemals erwarten würden.
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